Interdisziplinär – interkulturell – intermedial. Der film- und theaterpädagogische Sprachförderansatz in der Lehre der PH Ludwigsburg.

Autor*innen

  • Katja Holdorf Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Björn Maurer Pädagogische Hochschule Thurgau

DOI:

https://doi.org/10.21240/lbzm/19/16

Abstract

Gegenstand dieses Artikels ist ein projektbezogenes und interdisziplinäres Lehrformat an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Studierende verschiedener pädagogischer Studiengänge planen (seit 2017 gemeinsam mit Lehramtsstudierenden aus Rumänien und Serbien) ein 12tägiges Sprach-fördercamp für Jugendliche aus Südosteuropa, die in der Schule Deutsch als Fremdsprache lernen und ihre mündlichen Sprachfertigkeiten weiterentwickeln wollen. Das Projekt stützt sich konzeptionell auf den film- und theaterpädagogischen Sprachförderansatz (vgl. Holdorf / Maurer 2017). Ziel ist es, mit film- und schauspielpädagogischen Methoden eine authentische Lernumgebung zu schaffen, in dem die Teilnehmenden für die mündliche Sprachproduktion motiviert werden. Das Lehrangebot richtet sich an Studierende, die in mindestens einem der Bereiche Sprache, Film und Theater über Vorkenntnisse verfügen. Seit sechs Jahren wird das Lehrangebot regelmäßig an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ausgebracht. Obwohl die Teilnahme einen vergleichsweise hohen Aufwand bedeutet, engagieren sich Jahr für Jahr 12-15 Studierende im Projekt. In diesem Artikel werden die Besonderheiten des Seminarkonzepts hinsichtlich Zielhorizont, Struktur und Inhalt dargestellt und konzeptionell eingeordnet.

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Veröffentlicht

2017-01-01

Zitationsvorschlag

Holdorf, K., & Maurer, B. (2017). Interdisziplinär – interkulturell – intermedial. Der film- und theaterpädagogische Sprachförderansatz in der Lehre der PH Ludwigsburg. Ludwigsburger Beiträge Zur Medienpädagogik, 19, 1–22. https://doi.org/10.21240/lbzm/19/16

Ausgabe

Rubrik

Aktuelle Forschungs- und Medienprojekte