Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/ <p>Das Online-Magazin <strong>Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik | Ludwigsburg Contributions to Media Education LBzM</strong> wird von der <a href="https://www.ph-ludwigsburg.de/fakultaet-1/institut-fuer-erziehungswissenschaft/medienpaedagogik" target="_blank" rel="noopener">Abteilung Medienpädagogik</a> und vom IZMM der PH Ludwigsburg | Ludwigsburg University of Education herausgegeben. Die peer reviewten (double blind) Beiträge der regelmäßig erscheinenden Hefte widmen sich aktuellen medienpädagogischen Themen und Fragestellungen. Mit der Veröffentlichung aktueller Forschungsarbeiten und Berichten aus der pädagogischen Praxis möchten wir mit dem frei zugänglichen (open access) Magazin eine Plattform für die gegenwärtigen medienpädagogischen Diskurse anbieten.</p> <p>Die aktuelle Ausgabe (Heft 22/2022) widmet sich dem Themenschwerpunkt <strong>„Lehre in Zeiten von Corona. Und wir lernen weiter… “</strong>. Mit dem Heftschwerpunkt möchten wir im Sinne von Lessons Learned die zahlreichen guten Ideen, innovativen Konzepte, aber auch Notlösungen festhalten, die in den zurückliegenden Monaten vielerorts entstanden sind. Neben Erfahrungsberichten sollen auch die daraus entstandenen Impulse zum Um- und Weiterdenken von Lehre, Unterricht und Bildungsprozessen dokumentiert und diskutiert werden.</p> <p>Unser Dank gilt allen Kolleg*innen, die sich mit einem eigenen Beitrag beteiligten sowie allen Gutachter*innen, die im Rahmen des Peer-Review-Verfahrens mitwirkten (siehe <a title="Gutachter*innenliste" href="https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/public/journals/1/gutachterliste/Gutachterliste_LBzM_2021.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gutachter*innenliste</a>).</p> <p>Die nächste Ausgabe der Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik (Heft 23/2023) wird sich dem Themenschwerpunkt „<a title="Aktueller Call" href="https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/cfp" target="_blank" rel="noopener">50 Jahre Medienkompetenz und kein bisschen weiter? Von der Kommunikativen Kompetenz zu DigComp</a>“ widmen.</p> Pädagogische Hochschule Ludwigsburg de-DE Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik 2190-4790 Editorial: Lehre in Zeiten von Corona. Und wir lernen weiter… https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/489 <p>Editorial zur Ausgabe 22</p> Thomas Knaus Olga Merz Thorsten Junge Copyright (c) 2022 Thomas Knaus, Olga Merz, Thorsten Junge https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 16 10.21240/lbzm/22/01 Tagungsbericht: 20 Jahre Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/485 <p>Das Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg (HDZ) ist ein landesweites Netzwerk lokaler hochschuldidaktischer Arbeitsstellen in gemeinsamer Verantwortung der neun Universitäten und dem Verbund der sechs Pädagogischen Hochschulen des Landes. Das HDZ bietet ein an internationalen Standards orientiertes hochschuldidaktisches Weiterbildungsprogramm mit ministeriell beurkundetem Zertifikatsabschluss. Ziel der Angebote und Maßnahmen ist die nachhaltige Verbesserung der Lehrqualität aller Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs.<br />Hervorgegangen aus einem Modellprojekt im Rahmen des „Bündnis für Lehre“, initiiert und gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) im Jahr 2001, finanziert sich das HDZ seit dem Ende der fünfjährigen Förderphase eigenständig.<br />Im November 2021 feierte das Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg sein 20-jähriges Bestehen mit einer Online-Veranstaltung, die im vorliegenden Beitrag näher vorgestellt wird.</p> Judith Koroknay Copyright (c) 2022 Judith Koroknay https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 7 10.21240/lbzm/22/25 Tagungsbericht: 44. Stuttgarter Tage der Medienpädagogik https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/488 <p>Die Stuttgarter Tage der Medienpädagogik sind ein etabliertes Forum für Medienpädagog*innen aus Lehre, Forschung und Praxis, um aktuelle gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren. Nachdem die 43. Tagung im Jahr zuvor erfolgreich online durchgeführt wurde, entschieden sich die Organisator*innen auch in diesem Jahr für eine Online-Veranstaltung. In diesem Jahr stand das Thema „Digitale Teilhabe“ im Fokus. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Medienhaus, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, dem Landesmedienzentrum, der Landeszentrale für politische Bildung und dem SWR stellte die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein überaus vielfältiges Programm zu diesem komplexen Thema zusammen. Mit Blick auf verschiedene Zielgruppen wurden am 16. März 2022 die aktuellen Herausforderungen erörtert und (medienpädagogische) Lösungsansätze zur Diskussion gestellt. Im Mittelpunkt stand die Frage, was notwendig ist, damit alle Menschen den digitalen Wandel mitgestalten können.</p> Thorsten Junge Copyright (c) 2022 Thorsten Junge https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 11 10.21240/lbzm/22/26 Distanzlernen mit Online-Medien im Förderschwerpunkt Lernen https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/398 <p>In diesem Beitrag werden die wesentlichen Erkenntnisse der Bachelorarbeit (Titel: Eine bildungswissenschaftliche Analyse zu digitalen Medien am SBBZ Lernen) des Autors aufgegriffen, die er im Rahmen des Bachelorstudiengangs Lehramt Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsbug verfasste.</p> <p>Im vorliegenden Beitrag wird die bisherige Umsetzung von Distanzlernen mit Online-Medien durch sonderpädagogische Fachkräfte des Förderschwerpunkts Lernen mit Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf analysiert. Daraus sollen Erkenntnisse über förderliche Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen für den künftigen Einsatz von Online-Medien beim Distanzlernen abgeleitet werden. Hierzu wurden (qualitative) Experteninterviews mit sieben sonderpädagogischen Lehrer*innen geführt und ausgewertet. Es kann aufgezeigt werden, dass diese Art des Unterrichtens mit Online-Medien verschiedene Schwierigkeiten mit sich bringt. Diese liegen v. a. in der unzureichenden Ausstattung von digitalen Endgeräten an den Schulen und den fehlenden Medienkompetenzen bei Lehrer*innen sowie Schüler*innen. Des Weiteren können die Anforderungen sonderpädagogischen Handelns nicht erfüllt werden. Dies führt zu Exklusionsprozessen, da der Zugang zu Bildung, Teilnahme und Teilhabe verwehrt wird. Diese Probleme entstehen u. a. durch die Gegebenheiten an den zuständigen Institutionen, den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Die Untersuchung führt zu der Erkenntnis, dass eine reibungslose Durchführung Rahmenbedingungen erfordert, die eine flächendeckende, ausnahmslose und einheitliche Ausstattung beinhalten, um nur einige Beispiele zu nennen. Außerdem muss die Lehrer*innenaus- und -weiterbildung angepasst werden. Die Studie, die in diesem Beitrag vorgestellt wird, zeigt zudem viele für die Befragten hilfreiche Praxisbeispiele auf, die unerprobten Neueinsteiger*innen bei der Umsetzung von Distanzlernen mit Online-Medien helfen sollen. Es zeigt sich, dass unter anderem eine intensive Vorbereitung im Team, auch unter Einbezug der Eltern, förderlich ist.</p> Dominik Kisling Copyright (c) 2022 Dominik Kisling https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 25 10.21240/lbzm/22/27 Digitaler Unterricht an Schulen vor und während des Corona-Lockdowns https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/434 <p>Dieser Beitrag stellt die aktualisierte und gekürzte Fassung der Bachelorarbeit von Nadine Esterl dar, die sie im Rahmen des Studiengangs „Pädagogik / Bildungswissenschaft (B.A.)“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellt hat.</p> <p>Die Corona-Krise hat die Passivität vieler Schüler*innen in den schulischen Lehr- und Lernprozessen verstärkt, weil kein regulärer Präsenzunterricht durchgeführt werden konnte. Um dieser entgegenzuwirken, setzten Lehrkräfte auf aktivierende mit digitalen Medien gestützte Lehrstrategien. Halbstrukturierte Interviews mit acht Münchner Lehrkräften während der Schulschließungen liefern Erkenntnisse über Kriterien, anhand derer Lehrkräfte ihre mit digitalen Medien gestützten Lehrstrategien, wie z. B. den Einsatz von Apps, die Erstellung von Erklärvideos durch Schüler*innen oder Gruppendiskussionen über Videochat, auswählten sowie über (bewährte) Strategien, mit den pandemiebedingten Schwierigkeiten im Unterricht umzugehen. Die Ergebnisse suggerieren, dass eine Kategorisierung von Lernaktivitäten hinsichtlich kognitiver Aktivierung Lehrkräften helfen kann, Entscheidungen für die Art des Einsatzes von Bildungstechnologien zu treffen.</p> Nadine Esterl Sonja Berger Nicolae Nistor Copyright (c) 2022 Nadine Esterl, Sonja Berger, Nicolae Nistor https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 18 10.21240/lbzm/22/28 Hybrid-Lehre: Klar! Aber wie? https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/486 <p>Dieser Beitrag stellt ein hybrides Lehrkonzept vor, das im Rahmen einer (synchronen) Lehrveranstaltung an der PH Ludwigsburg erprobt und evaluiert wurde. Das hier beschriebene Hybrid-Konzept ermöglicht allen Teilnehmenden vor Ort sowie den online zugeschalteten Teilnehmer*innen eine interaktive Beteiligung an der (synchronen) Lehrveranstaltung: Anders als in üblichen Hybrid-Veranstaltungen, in denen verhinderte (beispielsweise erkrankte) Teilnehmer*innen als passive Zuschauer*innen die Lehrveranstaltung lediglich mitverfolgen können, ermöglicht das vorgestellte Konzept, dass alle Teilnehmer*innen miteinander sprechen und sich gegenseitig sehen können. Diese aktive Mitwirkung und die dadurch ermöglichte gemeinschaftliche Zusammenarbeit ist gerade in universitären Seminaren und Tutorien zentral. Der vorliegende Beitrag thematisiert die Konzeption, die technische Umsetzung sowie die Evaluation des Konzepts.</p> Valentin Stoppe Thomas Knaus Copyright (c) 2022 Valentin Stoppe, Thomas Knaus https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 12 10.21240/lbzm/22/22 Implementierung eines Makerspaces an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/484 <p>Seit Sommer 2021 wird im Rahmen des Verbundprojekts MakEd_digital an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg an der Einrichtung eines Makerspaces gearbeitet. Ziel des Makerspaces ist es, die digitalisierungsbezogenen Kompetenzen von Lehramtsstudierenden zu fördern. Im vorliegenden Beitrag wird neben der konkreten Ausgestaltung des Makerspaces die Bedeutung der Making-Aktivitäten für die Medienpädagogik besprochen. Dabei wird deutlich, dass Making als medienpädagogische Tätigkeit kein selbstlaufender Prozess ist, sondern individuelle Unterstützung benötigt. Zudem kann die Einrichtung eines Makerspaces niemals als abgeschlossen gelten, sondern unterliegt einer fortlaufenden Dynamik: Die ‚Magie des Makings‘ lebt nämlich vom kontinuierlichen Aufgreifen technischer und gesellschaftlicher Weiterentwicklungen im Makerspace.</p> Jennifer Schmidt Copyright (c) 2022 Jennifer Schmidt https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 10 10.21240/lbzm/22/23 Aktive Medienarbeit als Mittel zur Prävention von Cybermobbing https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/487 <p>Seit dem Sommersemester 2017 wird von der Abteilung Medienpädagogik ein praxisorientiertes Seminar zum Phänomen Cybermobbing ausgebracht. Das Konzept hierfür wurde an der RWTH Aachen University entwickelt und in Anlehnung an bestehende Präventionsprogramme verbindet es Best Practices aus der Präventionsarbeit mit Methoden der Aktiven Medienarbeit. Nachdem Lehramtsstudierenden Hintergrundwissen zum Phänomen Cybermobbing vermittelt wurde, konzipieren sie auf dieser Grundlage einen Projekttag, den sie später mit einer Schulklasse durchführen. Das wichtigste Element der Projekttage ist die Erstellung eines Kurzfilms oder einer Fotogeschichte mithilfe von Tablets. Diese – von den Schüler*innen eigenständig erstellten – Medienprodukte dienen in der gemeinsamen Arbeit mit den Heranwachsenden als Reflexionsmaterial zur Auseinandersetzung mit Cybermobbing. <br>Trotz widriger Corona-Bedingungen konnte das Seminar im zurückliegenden Wintersemester erfolgreich durchgeführt werden (z. T. als Hybrid-Veranstaltung) und es wurden vier Projekttage an Schulen realisiert. Im hier vorgelegten Beitrag werden die verschiedenen Eindrücke und Erfahrungen aus der Perspektive der Studierenden und des Dozenten berichtet.</p> Thorsten Junge Copyright (c) 2022 Thorsten Junge https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 20 10.21240/lbzm/22/24 Flipped Matrix https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/420 <p>Die Arbeit auf digitalen Plattformen verlangt in besonderer Weise die Auseinandersetzung mit der digitalen Raumaneignung. Dazu nimmt der Beitrag Bezug zu Konzepten der Raumtheorie aus Architektur und Soziologie. Die Überlegung, dass sowohl spatiale als auch soziale Aspekte wichtig sind und reale soziale Begegnungen kompensiert werden müssen in einem Ambiente mit anderen sozialen Machtstrukturen, als diese im realen universitären Arbeitsalltag üblich sind, hat die beiden Seminarleitenden ein Flipped-Matrix-Konzept entwickeln lassen, das eine Räumlichkeit in den Lernbewegungen zweidimensional simuliert. Am Beispiel eines hochschul- und fächerübergreifenden Seminars der PH Ludwigsburg und der TU Dortmund wird dieses Konzept vorgestellt.</p> Gudrun Marci-Boehncke Matthias O. Rath Copyright (c) 2022 Matthias O. Rath, Gudrun Marci-Boehncke https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 21 10.21240/lbzm/22/02 Die Nachhaltigkeitschallenge https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/439 <p>Der erstmalig in dieser Form aufgetretene kontinuierliche Wechsel zwischen Präsenz-, Online- oder Hybrid-Lehre während der COVID-19-Pandemie bringt die bisherige Tradition von Präsenzlehre und -lernen an ihre Grenzen. Um diesen neuen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde die „Nachhaltigkeitschallenge“ für (Lehramts-)Studierende entwickelt, welche eine methodische Mischung aus Gamification-Intervention mit Commitment (Deutsch: Selbstverpflichtung), flipped classroom, Wochenplanunterricht und Wissensstrukturierung darstellt. Unterstützt wird die Challenge durch ein Online-Glossar, Impulsvorträge und Gruppenpuzzles in den Lehreinheiten sowie Aufgaben zur Wissenserarbeitung und Reflexion. Ziel ist es, eine neue Möglichkeit zu schaffen, auch bei sozialer und räumlicher Distanz die Lernerfahrung zu vertiefen sowie ein Lehr-Tool zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe ein Wechsel zwischen Online-, Präsenz- und Hybrid-Lehre ohne Umstellungen der Lehrinhalte und Vermittlungsformate möglich ist.<br />Die Nachhaltigkeitschallenge wurde bereits im Hochschulbereich in der Präsenz-, Hybrid- und Online-Lehre erfolgreich angewendet, ist aber auch im Schulalltag umsetzbar. Insbesondere bei der Online-Lehre mit langanhaltender räumlicher und sozialer Distanz ergaben sich Vorteile bei der Nutzung dieses Lehrformats.</p> Henriette Rau Susanne Nicolai Susanne Stoll-Kleemann Copyright (c) 2022 Henriette Rau, Susanne Nicolai, Susanne Stoll-Kleemann https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 11 10.21240/lbzm/22/03 Vom musikalischen Praxis- zum Onlineseminar https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/433 <p>Der Artikel geht der Frage nach, wie ein Praxisseminar zur Musik im Modul „Kulturelle Bildung“ in ein Onlineseminar gewandelt werden kann. Zunächst werden Struktur und Ziele des Seminars in Präsenzzeiten und anschließend in der pandemischen Lage, also der angepasste Wandel zum digitalen Seminarformat, aufgezeigt. Das Seminarkonzept und die Form der zu erbringenden Studienabschlussleistung – Konzipierung von Kompetenzpaketen Musik und Erstellen von Erklärvideos – werden reflektiert. Dabei liegt der Fokus auf einer allgemeinen Reflexion im Hinblick auf Zielerreichung und Akzeptanz. Das abschließende Fazit thematisiert Aspekte, die in Zukunft sowohl für Präsenz als auch für digitale Seminarformate wichtig erscheinen und zeigt Ideen zur Erhebung empirischer Daten im Kontext von Präsenz- und digital unterstützten sowie Onlineseminaren für Musik im Bereich der kulturellen Bildung auf.</p> Meike Wieczorek Stefanie Roos Copyright (c) 2022 Meike Wieczorek, Stefanie Roos https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 12 10.21240/lbzm/22/04 Digitale Planspiele in der Medienbildung https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/473 <p>Die Autor*innen haben ein digitales Planspielformat für die medienpädagogische Lehramtsausbildung entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Ziel des Planspiels ist es, Entscheidungsprozesse an Schulen zur Umsetzung hybriden Unterrichts im Kontext der Pandemie nachzubilden. Es stellt sich die Frage, ob Studierende durch den Einsatz eines digitalen Planspiels Reflexionsprozesse anstoßen, die ihre Einstellung gegenüber hybriden Lernkonzepten verändern oder vertiefen. Dazu wurden mittels Fragebogen im Rahmen eines Prä-Post-Designs N=300 Studierende befragt, die an 12 Planspielen teilgenommen haben.</p> Jasmin Bastian Christian Toth Christina Wolf Copyright (c) 2022 Jasmin Bastian, Christian Toth, Christina Wolf https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 14 10.21240/lbzm/22/05 Durch das Internet ‚gequetschte‘ Seminare!? https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/453 <p>Durch die Corona-Pandemie wurde Studierenden und Dozierenden im Sommersemester 2020 erstmals ad hoc ein digitales Semester verordnet. In der Wissenschaft wird seither diskutiert, welche Probleme und Nachteile für die Studierenden mit der Online-Lehre einhergehen, aber auch welche Gestaltungs- und Unterstützungsmöglichkeiten des studentischen Lernens daraus resultieren. Der Beitrag verortet sich innerhalb dieser aktuellen Diskussion und fragt nach den Erfahrungen der Studierenden im ersten Online-Semester. 168 Studierende (71.4 % Lehramtsstudierende) konnten hierzu mit geschlossenen als auch offenen Formaten zu ihrer Situation, den Kommunikationswegen sowie zu den Vor- und Nachteilen befragt werden. Die Ergebnisse konturieren Gelingensbedingungen der Online-Lehre und heben beispielsweise eine mangelnde Kommunikation zu Lehrenden und Mitstudierenden vielfach heraus, andererseits aber auch Vorteile des asynchronen Studierens wie z.B. eine größere Flexibilität oder den Wegfall von Anfahrtswegen.</p> Laura Schmidberger Valentin Unger Albrecht Wacker Copyright (c) 2022 Laura Schmidberger, Valentin Unger, Albrecht Wacker https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 15 10.21240/lbzm/22/06 Gestaltung von Interaktion und Kommunikation in digitalen Lehrformaten https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/444 <p>Die Corona-Semester erforderten die Übertragung der Brückenkurse Mathematik in ein digitales Lehr-format. Gerade beim Studieneinstieg spielen persönliche Unterstützung und soziale Eingebundenheit für Studierende eine besonders wichtige Rolle. Deshalb lag die besondere Herausforderung bei der Übertragung in ein digitales Format darin, die wegfallenden üblichen Kennenlern- und Kommunika-tionsmöglichkeiten, die sich in Präsenzformaten beispielsweise in den Pausen oder im Gespräch mit den Sitznachbarn ergeben, zu kompensieren. Vorliegender Beitrag stellt vor, inwieweit der Transfer in ein digitales Format gelungen ist. Das digitale Brückenkurskonzept wurde in ein didaktisches Entwurfsmuster übertragen, um durch die strukturierte und nachvollziehbare Darstellung den Transfer und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu erleichtern.</p> Daniela Schlemmer Eva Decker Mareike Altenberend Copyright (c) 2022 Daniela Schlemmer, Eva Decker, Mareike Altenberend https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 12 10.21240/lbzm/22/07 Online-Lehre im Lehramtstudium https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/427 <p>In einer explorativen Studie der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (Schweiz) wurde der Frage nachgegangen, inwiefern sich die pandemiebedingte radikale Umstellung auf Online-Lehre auf die Rol-lenbilder der Studierenden und Dozierenden auswirkte. Dazu wurden positive und negative Erfahrungen aus der Perspektive der Studierenden und Dozierenden gesammelt und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in Bezug zu den veränderten Rollenbildern in Lehr- und Lernsettings gebracht. Es zeigte sich, dass insbesondere die Vorbildrolle der Dozierenden in der reinen Online-Lehre schwierig umzusetzen war.<br />Aus den gesammelten Daten lassen sich Empfehlungen ableiten, wie die Online-Lehre kurzfristig verbessert und den Bedürfnissen von Dozierenden und Studierenden besser angepasst werden kann. Die beobachteten Veränderungen der Rollenbilder können längerfristig zu einem fundamental veränderten Lehr- und Lernverständnis einer hybriden Lehre führen.</p> Bettina Waldvogel Andreas Brugger Laura Sijbesma Copyright (c) 2022 Bettina Waldvogel, Andreas Brugger, Laura Sijbesma https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 20 10.21240/lbzm/22/08 Die Amputation des Leibes https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/445 <p>Während der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen musste die Hochschullehre umgestellt werden und vielfach wurden anstelle der gewohnten Präsenzlehre nun Videokonferenzen durchgeführt. In dem vorliegenden Beitrag wird beleuchtet, inwieweit hiermit eine ‚Amputation des Leibes‘ einherging. Auf der Grundlage von gesammelten Aussagen der Studierenden während der Videoschaltungen, sogenannten Bubbles, werden verschiedene Eindrücke und Überlegungen zu den möglichen Auswirkungen vorgestellt.<br />In dem Beitrag werden auch die Bedeutung der Zweidimensionalität und der Anspruch der gleichwertigen Abbildung der Dreidimensionalität, also die Sichtbarkeit des „Kopffüßlers“, die Bedeutung des Blicks, die Veränderung der Sprache sowie die Einschränkung der Sinneswahrnehmung in Videokonferenzen thematisiert.</p> Anja Marquardt Copyright (c) 2022 Anja Marquardt https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 10 10.21240/lbzm/22/09 Wie zufrieden sind Studierende mit der digitalen Lehre? https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/417 <p>Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie wird die Präsenzlehre an Hochschulen in reine Online-Formate umstrukturiert. Studierende müssen ihr Lernverhalten neuen digitalen Formaten und veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen wird in diesem Beitrag der Frage nachgegangen, wie zufrieden Studierende mit der digitalen Lehre sind und welchen Einfluss die Motivation und das Studierverhalten darauf haben. Dazu werden mittels eines adaptierten Online-Fragebogens Studierende des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie (N=147) der Freien Universität Berlin befragt. Die Regressionsmodelle zeigen, dass Motivation und Selbstbestimmung sowie das Studierverhalten einen Einfluss auf die Zufriedenheit mit der digitalen Lehre haben und einen großen Teil der Varianz in der abhängigen Variable aufklären. Auf Grundlage der Daten können Empfehlungen oder Strategien zur Steigerung der Zufriedenheit der Studierenden mit der digitalen Hochschullehre abgeleitet werden.</p> Saskia Schley Lisa Buchwald Copyright (c) 2022 Saskia Schley, Lisa Buchwald https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 13 10.21240/lbzm/22/10 Online-LEERprozesse? Von den Bildungs(un)möglichkeiten des digitalen Studierens aus Lehrenden- und Studierendenperspektive https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/452 <p>In dem vorliegenden Theaterstück werden die aufgrund der COVID-19-Pandemie und zum Schutz gesellschaftlich vulnerabler Menschen notwendigen drei Semester im Online-Format analysiert und theoretisch verortet. Entsprechend der klassischen 3-Akt-Struktur werden im ersten Akt, dem Sommersemester 2020, die Hintergrundgeschichte, der Handlungsort und die wichtigsten Charaktere vorgestellt. So sind der Ausgangspunkt und das Vorgehen der Hochschule Esslingen zur Aufrechterhaltung von Lehr-Lernprozessen Bestandteil des Prologs; der Hauptkonflikt des ersten Online-Semesters, der im Fachdiskurs als „Emergency-Remote-Teachin“ (Hodges et al. 2020) bezeichnet wird, schimmert in mehreren Szenen auf. Von digitalen Ungleichheiten über aus- und eingeschaltete Kameras bis zum ersten Wendepunkt, dem experimentellen Entkommen des Notfall-Fern-Unterrichts handeln diese kleineren Einheiten des ersten Aktes.<br />Der zweite Akt, das Wintersemester 2020/21, stellt – dramaturgisch gesehen – den Hauptteil dar, in dem – wieder in fiktiven Dialogen zwischen den Hauptakteuren, den Lehrenden und Studierenden – die Digitalisierung der Hochschulbildung thematisiert wird. Den Protagonist*innen begegnen die durch ihren Widersacher verursachten Hindernisse einer ausschließlich online verlaufenden Hochschulbildung wie z. B. „Zoom Fatigue“ (Bailenson 2021), das Fehlen des Lebensortes Hochschule (vgl. Traus et al. 2020) u.a.m. Wie aus einem 3-Akt-Theaterstück bekannt, erhalten die Hauptakteure einen Hinweis von richtungsweisender Bedeutung zur Lösung des Hauptkonfliktes und der dritte Akt beginnt.<br />Im Sommersemester 2021 setzen sich die krisenhaften Situationen fort, doch besteht aufgrund von Schnelltest, Impfungen und den Erkenntnissen über die Grenzen und Potentiale der Online-Lehre Aussicht auf zukünftige Lehrveranstaltungen im Präsenz-, Online- und Hybrid-Format, die wiederum für eine vielfältige Hochschulbildung in digital geprägten Welten stehen.<br />Der Epilog bildet die in den einzelnen Szenen implizit beschriebene Ermöglichung und Verunmöglichung von Bildungsprozessen sowie die beim digitalen Studieren entstandene Leere und Lehre zusammenfassend ab.</p> Verena Ketter Celine Brauch Pia Elser Isabell Freier Yasmin Roob Copyright (c) 2022 Verena Ketter, Celine Brauch, Pia Elser, Isabell Freier, Yasmin Roob https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 16 10.21240/lbzm/22/11 Online-Lehre zu Zeiten von Corona https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/432 <p>Die Informatik-Didaktik ermöglicht es, unter Einsatz vielseitiger Technologien neue Unterrichtsideen zu entwickeln, die dann gemeinsam mit Schüler*innen kreativ oder auch spielerisch umgesetzt werden können. Um Informatik auch im Schulunterricht zu verankern, streben viele deutsche Bundesländer die Integration eines Pflichtfaches Informatik an, so auch Niedersachsen: An der Universität Hildesheim können Lehramtsstudierende Informatik als Erst-/Zweit- oder Drittfach seit 2016/2017 wählen. Die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Unterricht und im Umgang mit Schüler*innen zu sammeln, stellt dabei einen wichtigen Teil des Lehramtsstudiums dar und wird durch Praxissemester in Kooperation mit Schulen ermöglicht. Im ‚Corona-Jahr‘ 2020 blieb diese Praxiserfahrung vielen Studierenden aufgrund von Schulschließungen verwehrt. Dieser Beitrag beschreibt die pandemiebedingte Umstellung von Veranstaltungen der Informatik-Didaktik auf die Online-Lehre und zeigt umgesetzte Online-Konzepte und Erkenntnisse aus Erfolgen und Misserfolgen. Die Ergebnisse werden auf der Grundlage von Studierendenevaluationen und Selbstreflexionen der Studierenden präsentiert.</p> Bernadette Spieler Copyright (c) 2022 Benadette Spieler https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 13 10.21240/lbzm/22/12 Lehrassistenz geht online https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/425 <p>Ziel des Konzepts Lehrassistenz ist es, durch Fremdreflexion der eigenen Lehrleitung die Selbstreflexionskompetenz der angehenden Lehrkräfte zu steigern und so schon in der ersten Phase der Lehrerbildung mit der Bearbeitung der Entwicklungsaufgaben zu beginnen, aus denen sich laut Hericks eine gelingende Professionalisierung im Lehrberuf zusammensetzt (vgl. Hericks 2006).<br />Das Lehrkonzept Lehrassistenz zeichnet sich durch seine Verzahnung von Bachelor (Ba)- und Master (Ma)- Lehrveranstaltungen aus. Die Studierenden nehmen dabei unterschiedliche Funktionen ein und erbringen komplementäre Studienleistungen. Die Master-Studierenden betreuen als Lehrassistenten experimentierende Kleingruppen von Bachelor-Studierenden. Diese wiederum nehmen am Ausbildungsunterricht der Ma-Studierenden die Rolle von Schüler*innen ein und reflektieren die Lehrleistung dieser.<br />Aktuell wurde das Lehrkonzept pandemiebedingt in Hybridform durchgeführt. Nur das Trainieren von Experimentiertechniken und Prüfungen fanden live statt. Seminar und Reflexionsphasen liefen digital ab. Die Besonderheit dieses Vorgehens ist eine didaktische Strukturierung des Selbststudiums: Die Studierenden analysierten und bewerteten videogestützt und kriteriengeleitet die Ergebnis- und Prozessqualität der Performanzen der jeweils anderen Studierendengruppe.<br />Durch die Einführung der digitalen Elemente und die damit verbundene Schaffung einer Hybridstruktur ergaben sich zahlreiche organisatorische als auch inhaltliche Verbesserungen des Konzepts. Dies führte dazu, dass diese Hybridstruktur in weiten Teilen auch in Zukunft beibehalten werden soll. Die Struktur des Konzepts Lehrassistenz sowie die Einbeziehung digitaler Elemente in diese Struktur und die damit einhergehenden Verbesserungen sollen in diesem Artikel beschrieben werden.</p> Martin Schönbeck Gabriele Hornung Copyright (c) 2022 Martin Schönbeck, Gabriele Hornung https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 14 10.21240/lbzm/22/13 Kommunizieren und kooperieren mit digitalen Medien https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/435 <p>Der Artikel fasst die Erkenntnisse aus der qualitativen Analyse von Reflexionsberichten aus einer Weiterbildung (resp. Fortbildung) während der Fernlernzeit zusammen. Anhand von 12 Gruppendokumenten von insgesamt 42 Teilnehmenden kann aufgezeigt werden, wie persönliche Lernschritte und passende schulische Rahmenbedingungen das Unterrichtshandeln verändern. Zunächst wird die Bedeutung von digitaler Kommunikation und Kooperation für die Schüler*innen und deren Relevanz für den Bildungsbereich dargestellt und das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Ebenen des Bildungsbereichs für den Transfer in den Unterricht herausgearbeitet. Die Untersuchung der Reflexionsberichte erlaubt differenzierte Aussagen zu Veränderungen im methodisch-didaktischen Denken und Handeln der Lehrpersonen, zur Klassengemeinschaft im digitalen Raum, zur Motivation der Lehrpersonen und zu den Rahmenbedingungen auf Schulebene, welche eine digitale Transformation begünstigen. Ein Fazit schließt den Beitrag ab.</p> Judith Mathez Monika Schraner Küttel Copyright (c) 2022 Judith Mathez, Monika Schraner Küttel https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 16 10.21240/lbzm/22/14 Kurzfristige Umstellung und langfristiges Potenzial https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/416 <p>Der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hat – neben vielen anderen Bildungsbereichen – auch die universitäre Lehrer*innenfortbildung erfasst und dazu geführt, dass kurzfristig neue Formate entwickelt und erprobt wurden. Der Forschungsstand zu der sogenannten dritten Phase der Lehrer*innen-bildung hat schon vor dieser Entwicklung die Relevanz entsprechender berufsbegleitender Professionalisierung herausgestellt und das Potenzial digitaler Formate im Vergleich zu dominierenden Präsenzveranstaltungen aufgezeigt. In dem vorliegenden Beitrag werden erste konkrete Erfahrungen mit digitalen Fortbildungsformaten aus zwei Perspektiven reflektiert: Welche Rahmenbedingungen sind bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen herzustellen, um den Teilnehmenden in digitalen Settings eine qualitativ hochwertige Fortbildung und eine intensive Auseinandersetzung mit thematischen Fragestellungen zu ermöglichen? Wie verändert sich das Lernklima während der Fortbildung und wie lässt sich von Seiten der Referent*innen darauf reagieren? Unsere Reflexion mündet in praxisnahe Empfehlungen, wie digitale Formate auch langfristig die Lehrer*innenfortbildung bereichern können.</p> Marvin Titz Jana Zimmermann Stefan Pohlkamp Copyright (c) 2022 Marvin Titz, Jana Zimmermann, Stefan Pohlkamp https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 13 10.21240/lbzm/22/15 Über physische Distanz und emotionale Nähe im Fernunterricht https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/414 <p>Die COVID-19 Pandemie hat den Schulalltag schlagartig verändert und war für die meisten Schüler*innen und Lehrer*innen durch Fernunterricht geprägt. Aufgrund der fortgeschrittenen Digitalisierung im Alltag und der Implementierung der Digitalen Grundbildung in Österreich (vgl. BMBWF 2018) sollte ein rascher Wechsel zum online-basierten Unterricht erfolgen. Dennoch waren jene Zeiten durch Herausforderungen, Unsicherheiten sowie physische Distanz für Lehrer*innen und Schüler*innen gekennzeichnet. Eine förderliche Lehr-Lernbeziehung sowie ein emotional positiver Kontakt sind neben technischem Equipment und digitalen Kompetenzen wesentliche Prädiktoren für gelingendes Lernen im digitalisierten (Fern-)Unterricht. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwiefern es Lehrer*innen in Zeiten des online-basierten Fernunterrichts gelungen ist, mit den Schüler*innen in (emotionalen) Kontakt zu bleiben.</p> Agnes Turner Tamina-Melanie Scherde Copyright (c) 2022 Prof. Dr. Agnes Turner , Tamina-Melanie Scherde https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 12 10.21240/lbzm/22/16 Ich packe meinen Koffer und nehme mit... https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/403 <p>Die Corona-Pandemie sorgte an deutschen Schulen für einen technologisch-methodischen Entwicklungsschub. Doch nicht alles, was an Methoden während des Fernlernens etabliert wurde, kann und soll in einen Präsenzunterricht der Post-Corona-Zeit übernommen werden. Im Beitrag werden mögliche Prüfsteine für den Einsatz digitaler Tools im Präsenzunterricht vorgestellt und konkrete Überlegungen zu zukunftsfähigen Arbeitsweisen unternommen.</p> Jan Wawrzynek Copyright (c) 2022 Jan Wawrzynek https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 9 10.21240/lbzm/22/17 Dialogische Didaktik gegen den digitalen Drop-out https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/436 <p>Der Beitrag nimmt aus pädagogischer und bildungstheoretischer Sicht Gefahren des digitalen Lernens und Lehrens in den Blick, die durch die Corona-Krise nicht nur potenziert, sondern aufgrund einer längerfristig ausschließlich praktizierten Fernlehre nachhaltig in Erscheinung treten und weitere gravierende Folgen für bildungsbenachteiligte Schüler*innen erwarten lassen.<br />Lernszenarien in der Pandemie können als Seismograph für didaktische Fehlentwicklungen gesehen werden, die an die Stelle der herausfordernd irritierenden und gezielt mit-, nach- und weiterfragend anregenden Lehrperson eine lediglich unterstützende Lernbegleitung gesetzt haben. Gegengesteuert werden kann mit einer dialogischen Didaktik, die in präsenzanalogen Szenarien eine bildungsfördernde Interaktion in den Blick nimmt.</p> Anke Redecker Copyright (c) 2022 Anke Redecker https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 13 10.21240/lbzm/22/18 Digitale Werkstattformate für Lehrende an sächsischen Hochschulen https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/449 <p><span style="font-weight: 400;">Der Beitrag reflektiert die Erfahrungen mit einem neuen Weiterbildungsformat, den Digital Workspaces, welche im Frühjahr 2020 im Rahmen des Verbundprojektes Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (DHS) eingeführt wurden. Dabei werden neben pandemiebedingten Herausforderungen und Charakteristika des Formats Potenziale der Digital Workspaces aufgezeigt und ein Blick in die Zukunft dieses hochschuldidaktischen Angebots geworfen.</span></p> Claudia Albrecht Franziska Brenner Anja Schulz Anne Vogel Copyright (c) 2022 Anne Vogel, Franziska Brenner, Anja Schulz, Claudia Albrecht https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 13 10.21240/lbzm/22/19 Pandemiebedingte Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung standortübergreifender Lehre und Forschung am Beispiel einer Seminarkonzeption aus dem geographiebezogenen Sachunterricht https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/442 <p>Durch die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen wurden sowohl Forschung als auch Lehre vor diverse Herausforderungen gestellt. Unter Zeitdruck mussten passgenaue Lösungen gefunden werden – wie dies bei einer Seminarkonzeption gelang, die im Rahmen einer Interventionsstudie entwickelt und standortübergreifend durchgeführt wurde, wird im folgenden Erfahrungsbericht expliziert. Kontext ist hierbei eine Studie zur Förderung professioneller Handlungskompetenz bei angehenden Grundschullehrpersonen im Bereich der geographischen Perspektive des Sachunterrichts. Es werden sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen, die sich bei der Umstellung von Forschung und Lehre auf eine digitale Durchführung ergeben haben, diskutiert. Als gewinnbringend hat sich beispielsweise eine durch synchrone und asynchrone Seminarsitzungen rhythmisierte Struktur gezeigt. Der Einsatz von Erklärvideos in Forschung und Lehre sowie die intensivierte standortübergreifende Kooperation der teilnehmenden Dozierenden stellten eine weitere Bereicherung für das Projekt dar.</p> Melanie Haltenberger Florian Böschl Katharina Asen-Molz Copyright (c) 2022 Melanie Haltenberger, Florian Böschl, Katharina Asen-Molz https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 22 10.21240/lbzm/22/20 Blended Learning Mobility https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/429 <p>Durch blended mobility und blended learning kann die virtuelle Mobilität Studierender gefördert werden. Dabei kommen insbesondere medienpädagogisch relevante Lehrformate wie digitales Lernen, auch als peer-learning, oder auch virtuelle Kooperationsformate u.a.m. zum Einsatz. Der Aufsatz untersucht anhand der Befunde eines aktuellen Projekts der Autor*innen, wie sich solche Formate in der pandemischen Hochschullehre nutzen lassen und welche Potentiale für die künftige postpandemische akademische Lehre gewonnen werden können.</p> Anselm Böhmer Illie Isso Götz Schwab Hilal Sahin Copyright (c) 2022 Anselm Böhmer, Illie Isso, Götz Schwab, Hilal Sahin https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2022-05-02 2022-05-02 22 1 13 10.21240/lbzm/22/21