Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/ <p>Das Online-Magazin <strong>Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik | Ludwigsburg Contributions to Media Education LBzM</strong> wird vom IZMM der PH Ludwigsburg | Ludwigsburg University of Education herausgegeben. Die regelmäßig erscheinenden Hefte widmen sich aktuellen medienpädagogischen Themen und Fragestellungen. Mit der Veröffentlichung aktueller Forschungsarbeiten und Berichten aus der pädagogischen Praxis möchten wir mit dem frei zugänglichen (open access) Magazin eine Plattform für die gegenwärtigen medienpädagogischen Diskurse anbieten.</p> <p>Die nächste Ausgabe (Heft 21/2021) wird sich dem Themenschwerpunkt <strong>„Lehre in Zeiten von Corona – eine Reflexion, Evaluation und Dokumentation“</strong> widmen. Mit dem Heftschwerpunkt möchten wir im Sinne von Lessons Learned die zahlreichen guten Ideen, innovativen Konzepte, aber auch Notlösungen festhalten, die in den zurückliegenden Monaten vielerorts entstanden sind. Neben Erfahrungsberichten sollen auch die daraus entstandenen Impulse zum Um- und Weiterdenken von Lehre, Unterricht und Bildungsprozessen dokumentiert und diskutiert werden.</p> <p>Die konkreten Fragestellungen und unsere Überlegungen zu passenden Beiträgen haben wir in unserem <a href="https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/public/journals/1/cfp/LBzM-Heft21_CfP-LehreInZeitenVonCorona-TeachingInCorona_2021.pdf" target="_blank" rel="noopener">Call for Papers</a> (auch in englischer Sprache) zusammengestellt.<br />Mit unserem Call laden wir Kolleg*innen aus Hochschulen und Universitäten, Lehrende in Schulen sowie Studierende und Praktiker*innen aus der (medien-)pädagogischen Praxis dazu ein, sich an der nächsten Ausgabe der LBzM zu beteiligen. Die eingereichten Beiträge sollen etwa 8.000 bis 30.000 Zeichen umfassen.<br /><br /><br />Die letzte <a href="https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/issue/view/26" target="_blank" rel="noopener">Ausgabe (20/2019)</a> befasste sich mit dem Themenschwerpunkt <em>„Medienpädagogik und Profession – Qualifizierungswege und berufliche Handlungsfelder der Medienpädagogik“</em>.</p> Pädagogische Hochschule Ludwigsburg de-DE Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik 2190-4790 Plenumsvortrag „Weg mit Widerständen – Schule unterwegs ins digitale Zeitalter“ auf der Konferenz Bildung Digitalisierung in Berlin https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/364 Thomas Knaus Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 4 10.21240/lbzm/20/12 Eröffnungsvortrag „Verstehen first – Gestalten second. Lessons in Unlearning zum digitalen Wandel“ im Themenschwerpunkt Entwicklungen der Gesellschaft der Ringvorlesung Digitalisierung in Schule und Hochschule: Impulse – Diskurse – Visionen an der Universität in Münster https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/363 Thomas Knaus Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 4 10.21240/lbzm/20/13 Vortrag „Euphorie und Zukunftsangst. Zur subjekt- und kulturtheoretischen Sicht auf digitale Wandlungsprozesse“ im Rahmen der Ringvorlesung Technikfolgenabschätzung des Fraunhofer-Instituts (IAO) und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/362 Thomas Knaus Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 3 10.21240/lbzm/20/14 Abschlusstagung zum Projekt dileg-SL in Ludwigsburg https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/358 Julian Ehehalt Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 3 10.21240/lbzm/20/18 Lernen mit und über Medien in einer digitalen Welt – Herbsttagung 2019 der Sektion Medienpädagogik der DGfE in Zürich https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/357 Thorsten Junge Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 4 10.21240/lbzm/20/19 Peter Imort im Gespräch mit Susanne Krauß https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/356 Peter Imort Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 5 10.21240/lbzm/20/20 Mit Hörspielen produktive und rezeptive Medienkompetenz erwerben und vermitteln. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/367 In dem Beitrag wird beschrieben, wie Studierende an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg lernen, Hörspiele in literaturwissenschaftlicher und literaturdidaktischer Hinsicht kriteriengeleitet zu beurteilen (Böckelmann 2002; Müller 2012; Pfäfflin 2015) und im Deutschunterricht zum literarischen Lernen und zur Förderung der Medienkompetenz einzusetzen. Dabei spielen, durch die spezifische Gestaltungsweise von Hörspielen als akustische Texte, auch fächerübergreifende Aspekte wie Zuhörförderung (Bernius/Imhof 2010) und Förderung der Offenohrigkeit (Louven/Ritter 2012) eine wichtige Rolle. Ferner lässt sich durch eigene Hörspielproduktionen auch die produktive Medienkompetenz von Studierenden und Schüler*innen erweitern. Als Beispiel hierfür wird ein Kooperationsprojekt vorgestellt, das in Kooperation mit dem Hörspielstudio des Südwestrundfunks in Baden-Baden entstanden ist: Studierende aus dem Hörspielseminar haben ein Hörspiel geschrieben und anschließend in Baden-Baden produziert. Sabine Pfäfflin Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 6 10.21240/lbzm/20/09 BioDiv2Go – Biodiversität erleben mit ortsbezogenen Spielen. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/366 Die biologische Vielfalt (Biodiversität) vor der eigenen Haustür wird oftmals kaum wahrgenommen. Um eine höhere Wertschätzung der Biodiversität zu erreichen, scheint eine frühe Auseinandersetzung damit bereits im Kindes- und Jugendalter besonders geeignet. Im Projekt BioDiv2Go/Finde Vielfalt wurde Biodiversität durch ortsbezogene Spiele (Geogames) erfahrbar gemacht und deren Relevanz untersucht. Dafür wurden drei unterschiedliche Typen von Geogames entwickelt: Geogame I ist ein Such- und Sammelspiel zum Thema „Pflanzen“, wobei deren Eigenschaften Spielpunkte geben. Bei den anderen beiden Geogames (II, III) müssen die Nutzung und der Schutz von bestimmten Landschaftsräumen (z. B. einer Streuobstwiese) oder das Vorkommen von Tieren (z. B. dem Luchs) durch Entscheidungen für nachhaltiges Handeln ausbalanciert werden. Geogame II und Geogame III unterscheiden sich nur dadurch, dass erstgenanntes vom Projektteam in Kooperation mit den Jugend-herbergen konzipiert, verortet und getestet wurde, während bei Geogame III die entwickelten Spielthemen von den Mitarbeitenden der Jugendherbergen an die eigenen Orte adaptiert werden. Hierzu wurde ein Autorenwerkzeug erstellt, das mit Webbrowsern bedient wird. Es wurde mit einem Forschungsrahmenmodell untersucht, inwieweit die verschiedenen Geogames zu einer In-Wertsetzung der Biodiversität und zu Bewusstseins- und Verhaltensänderungen führen. Es konnte gezeigt werden, dass und wie Einstellungen, Werthaltungen und Handlungsabsichten zum Erhalt der Biodiversität in verschiedenen Zielgruppen positiv gefördert werden konnten. Als Praxispartner wirkte für die Umsetzung das Deutsche Jugendherbergswerk und als Forschungspartner die angewandte Informatik der Universität Bamberg mit. Armin Lude Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 26 10.21240/lbzm/20/10 Dinosaurier im Film – Pädagogische Relevanz(en). https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/355 Dinosaurier sind kulturelle Symbole moderner Gesellschaften, bewegend zwischen Wissenschaft und Fiktion, Natur und Kultur, dem Bild des Anderen und dem Spiegel des Eigenen, sie sind untrennbar mit den Ursprüngen des Menschen und dessen Situierung in der Erdzeitgeschichte verbunden. In dieser Perspektive nehmen Dinosaurier eine Vielzahl von Funktionen für moderne Gesellschaften wahr. Diese kulturelle Bedeutung des Dinosauriers ist eng an die medialen Repräsentationen des Dinosauriers gebunden – u.a. im Film. Diese (eher) kulturgeschichtliche, also Disziplinen wie u. a. Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften berücksichtigende, Annäherung an den Dinosaurier ist bislang jedoch eher marginal beleuchtet, im Besonderen in Bezug auf ihre Bedeutung in und für Bildungsprozesse(n).Vor diesem Hintergrundwerden im Beitrag erste Verbindungslinien zwischen Dinosauriern, deren filmischen Repräsentationen und (Film)Bildung aufgezeigt. Jan-René Schluchter Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 21 10.21240/lbzm/20/11 Editorial https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/365 Thomas Knaus Thorsten Junge Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 7 10.21240/lbzm/20/01 Prävention von Cyber-Grooming https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/361 Der vorliegende Beitrag ermöglicht Einblicke in bislang in geringem Maße erforschte Handlungsstrategien von Grundschüler*innen, wenn diese mit Cyber-Grooming konfrontiert werden. Um sich der Forschungslücke zu nähern, wurden sechs Viertklässler*innen mithilfe eines qualitativen Leitfaden-interviews und eines ergänzenden Kurzfragebogens zur eigenen Mediennutzung und ihren Verhaltensweisen im Internet befragt. Dabei konnte eine intensive Auseinandersetzung mit digitalen Medien festgestellt werden. Explizites Wissen zu Cyber-Grooming war bei den Grundschüler*innen jedoch nicht vorhanden. Ferner wurde eine starke Variation in Bezug auf Verhaltensweisen bei risikoreicher Online-Kommunikation sichtbar. Insgesamt wird deutlich, dass sowohl hinsichtlich der intensiven Nutzung des Internets als auch aufgrund unsicherer Handlungsstrategien in Online-Kommunikationssettings eine umfassende Medienbildung in schulischen Kontexten unerlässlich ist. Jennifer Vogel Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 20 10.21240/lbzm/20/15 Chancen und Herausforderungen von Virtual Reality in ausgewählten Bildungskontexten https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/360 Dieser Beitrag stellt die überarbeitete und gekürzte Fassung einer gleichnamigen Bachelor-Arbeit dar, die 2019 im BA-Studiengang Kultur- und Medienbildung an der PH Ludwigsburg erstellt wurde. Die Autorin fokussiert in ihrer Ausarbeitung bewusst auf die Potenziale und Möglichkeiten von Virtual Reality. Es wird das SAMR-Modell herangezogen, um drei ausgewählte Anwendungen genauer einordnen zu können. Leonie Schollän Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 25 10.21240/lbzm/20/16 Surf Safe – Prävention von Cybermobbing an einer Ludwigsburger Schule. Ein Erfahrungsbericht https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/359 Im Rahmen des Seminars „Cybermobbing und Schule – Aktive Medienarbeit als Präventionsmöglichkeit“ werden die mitwirkenden Studierenden zunächst mit dem Phänomen Cybermobbingvertraut gemacht, ehe sie in Kleingruppen einen Projekttag für die Schule konzipieren. In Kooperation mit Ludwigsburger und Stuttgarter Schulen werden diese Projekttage dann mit einer Schulklasse durchgeführt. Die Autorin reflektiert in diesem Bericht ihre Erfahrungen und Eindrücke. Teresa Renner Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 22 10.21240/lbzm/20/17 Adaptive digitale Kulturtechniken im inklusiven Unterricht – Wegmarken zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Lehrkräften. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/374 In dem vorliegenden Aufsatz wird für eine inklusiv-mediale Aus- und Fortbildung von Lehrer*innenplädiert. Im strukturellen Umbruch zur digitalen, wissensbasierten Netzwerkgesellschaft postuliert er einen dezidiert emanzipatorischen Ansatz gesellschaftlicher Teilhabe für alle durch Bildung. Auf Grundlage des erziehungswissenschaftlichen Forschungsstandes koppelt der Verfasser strukturell Positionen der Allgemeinen Pädagogik, Schul-, Medien- und Sonderpädagogik mit Blick auf Schule und Unterricht, sodass inklusive Bildung medial und Medienbildung inklusiv begriffen werden. Dabei stellt er Wegmarken einer interprofessionellen Umsetzungsperspektive für eine forcierte Sensibilisierung und Qualifizierung von Lehrkräften in zentralen Kontexten zur Diskussion. Christian Filk Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 10 10.21240/lbzm/20/02 Medialer Habitus und medienpädagogische Professionalisierung von Lehrer*innen. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/373 Im vorliegenden Artikel wird das Konzept des medialen Habitus theoretisch diskutiert. Den Ausgangs-punkt hierfür bildet der aktuelle Diskurs über den Habitusbegriff in der Soziologie und der Erziehungswissenschaft. In diesen Disziplinen finden sich unterschiedliche Begriffsverständnisse des Habitus. Diese werden als mögliche Ansatzpunkte gesehen, mit denen das Konzept desmedialen Habitus geschärft werden kann. Auf diesen Überlegungen aufbauend, wird der mediale Habitus unter professionstheoretischer Perspektive betrachtet, um neue Sichtweisen auf das Konzept des medialen Habitus zu eröffnen. Im Besonderen werden zwei Aspekte thematisiert: Es wird die Möglichkeit der Habitus-transformation als wichtiges Element des Professionalisierungsprozesses diskutiert und es wird die Frage nach dem Passungsverhältnis gesellschaftlicher (Kompetenz-)Anforderungen und individueller Habitusstrukturen gestellt. Andreas Dertinger Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 10 10.21240/lbzm/20/03 DigitalPakt und Bildungsplan 2016: Perspektiven der Medienbildung in Baden-Württemberg. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/372 „Kein Medium alleine erzeugt gute Bildung“ (BMBF 2019) – so formuliert das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Antwort auf die Frage zum DigitalPakt, ob Whiteboards und schnelles Internet automatisch zu besserer Bildung führen. Das „Primat der Pädagogik“ (ebd.) allerdings wird dabei an Länder und Schulen delegiert. Die baden-württembergische Bildungslandschaft bein-haltet bereits grundlegende Bausteine im Bereich der Medienbildung, die jedoch – so das Votum dieses Beitrags – angesichts der zu erwartenden Veränderungen einer Zusammenführung und Systematisierung in Form eines ‚Rahmenkonzepts Medienbildung‘ bedürfen. Anette Sosna Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 8 10.21240/lbzm/20/04 Frühe Medienbildung mit Digital Storytelling. Anforderungen an die Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/371 Der Einsatz digitaler Medien findet in der frühkindlichen Bildung nach wie vor selten statt. Unter anderem liegt dies an der fehlenden medienpädagogischen Qualifikation der pädagogischen Fachkräfte sowie an einem Mangel an wissenschaftlich fundierten pädagogischen Ansätzen für die frühkindliche Praxis. Im Rahmen des EU-Projekts STORIES wurde Digital Storytelling als pädagogischer Ansatz in der frühkindlichen Bildung erprobt: Kinder erzählten Geschichten mithilfe digitaler Medien. Damit sich jedoch das medienpädagogische Potential von Digital Storytelling entfalten kann, bedarf es medienpädagogischer Kompetenz auf Seiten der pädagogischen Fachkräfte. Um welche Kompetenzen es sich konkret handelt und wie diese Kompetenzen gefördert werden können, wird in diesem Beitrag vorgestellt. Daniela Schlemmer Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 12 10.21240/lbzm/20/05 Fachdidaktik Medien und Informatik: Professionalisierung der Medienpädagogik in der Schweiz. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/370 In der Deutschschweiz wird im Rahmen des neuen Lehrplans für die obligatorische Schulzeit flächendeckend ein Modul „Medien und Informatik” eingeführt. Dies führt einerseits zu einer Aufwertung der Medienpädagogik in der Schweiz und andererseits zu der Herausforderung, dass genügend passende Fachkräfte ausgebildet werden müssen. Mit dem neuen Masterstudiengang Fachdidaktik Medien und Informatikwird ein Beitrag geleistet, diese Herausforderung zu meistern. Im vorliegenden Beitrag wird eingangs die Fachdidaktik Medien und Informatik erläutert und darauf basierend die Konzeption des Masterstudienganges vorgestellt. Martin Hermida Regina Schmid Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 13 10.21240/lbzm/20/06 Medienbildung in der 1. Phase der Lehrkräftebildung durch den Einsatz von ePortfolios im Studiengang Sachunterricht. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/369 Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie der Erwerb von Medienbildung in der 1. Phase der Lehrkräfteausbildung durch die Anwendung eines digitalen Portfolios unterstützt werden kann. Dazu soll unser hochschuldidaktisches Konzept eines digitalen Portfolios, ein so genanntes ePortfolio, im Studiengang Sachunterricht vorgestellt werden. Es soll außerdem dargelegt werden, wie die Studierenden über das Erwerben und Reflektieren eigener Medienkompetenz auch medienpädagogische Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien erwerben können. Dabei wurden Reflexionstexte der Studierenden am Ende des Einführungsseminars (Portfoliobaustein 1) kategoriengeleitet ausgewertet. Nadine Weber Nina Skorsetz Diemut Kucharz Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 17 10.21240/lbzm/20/07 Wie stehen angehende Lehrkräfte dem Smartphone-Einsatz im Grundschulunterricht gegenüber? https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/368 Wie stehen Studierende des Lehramts an Grundschulen dem Einsatz des Smartphones im Unterricht gegenüber? In Gruppeninterviews wurden die Studierendenunter Berücksichtigung ihrer eigenen Smartphone-Nutzung dazu befragt. Im Ergebnis zeigen sich vier Typen bezüglich der eigenen Smartphone-Nutzung und der Potentialzuschreibung des Smartphones für den Einsatz in der Grundschule. Für drei Typen gilt, je intensiver und vielfältiger die Smartphone-Nutzung ist, desto positiver sehen die Studierenden den Smartphone-Einsatz im Unterricht. Mit dem vierten Typ zeigt sich darüber hinaus, dass mit einer intensiven Smartphone-Nutzung auch eine hohe Ablehnung des Smartphone-Einsatzes im Unterricht einhergehen kann. Angelika Füting-Lippert Sanna Pohlmann-Rother Copyright (c) 2019-01-01 2019-01-01 20 1 14 10.21240/lbzm/20/08