Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/ <p>Das Online-Magazin <strong>Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik | Ludwigsburg Contributions to Media Education LBzM</strong> wird vom IZMM der PH Ludwigsburg | Ludwigsburg University of Education herausgegeben. Die regelmäßig erscheinenden Hefte widmen sich aktuellen medienpädagogischen Themen und Fragestellungen. Mit der Veröffentlichung aktueller Forschungsarbeiten und Berichten aus der pädagogischen Praxis möchten wir mit dem frei zugänglichen (open access) Magazin eine Plattform für die gegenwärtigen medienpädagogischen Diskurse anbieten.</p> <p>Die aktuelle Ausgabe (Heft 21/2021) widmet sich dem Themenschwerpunkt <strong>„Lehre in Zeiten von Corona – eine Reflexion, Evaluation und Dokumentation“</strong>. Mit dem Heftschwerpunkt möchten wir im Sinne von Lessons Learned die zahlreichen guten Ideen, innovativen Konzepte, aber auch Notlösungen festhalten, die in den zurückliegenden Monaten vielerorts entstanden sind. Neben Erfahrungsberichten sollen auch die daraus entstandenen Impulse zum Um- und Weiterdenken von Lehre, Unterricht und Bildungsprozessen dokumentiert und diskutiert werden.</p> <p>Die vorherige <a href="https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/issue/view/26" target="_blank" rel="noopener">Ausgabe (20/2019)</a> befasste sich mit dem Themenschwerpunkt <em>„Medienpädagogik und Profession – Qualifizierungswege und berufliche Handlungsfelder der Medienpädagogik“</em>.</p> Pädagogische Hochschule Ludwigsburg de-DE Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik 2190-4790 Pandemiebedingungen als Türöffner für neue Making-Prozesse? Erfahrungen aus dem Verbundprojekt MakEd_digital. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/471 <p>Der Beitrag bietet einen Einblick in ausgewählte Making-Projekte des Verbundprojekts <em>MakEd_digital</em> der Professional School of Education (PSE), entstanden und durchgeführt zwischen 2020 und 2021 unter Bedingungen der Covid-19-Pandemie. Anhand dieser Projekte und auf Grundlage einer medienpädagogischen Reflexion von <em>Making</em> wird besprochen, inwiefern Making als Bildungsperspektive im digitalen Raum der beteiligten Hochschulen fruchtbar gemacht werden konnte. Es wird gezeigt, dass sich der<em> Motor</em> für Makingprozesse nicht in physischen Räumlichkeiten verbirgt, sondern im Engagement der Maker*innen für kreativ-ästhetische Making-Projekte zu finden ist.</p> Jennifer Schmidt Nikodemus Gollnau Maria Barnhart Bettina Gärtner Sannah König Copyright (c) 2021 Jennifer Schmidt, Nikodemus Gollnau, Maria Barnhart, Bettina Gärtner, Sannah König https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/27 Medientechnik in der Hörspieldidaktik. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/475 <p>Der Beitrag erläutert die Relevanz medientechnischer Aspekte in der Hörspieldidaktik, die bisher noch zu wenig Berücksichtigung finden. Dazu gehören u.a. Raum, Mikrofonie, O-Ton, Schnitt, Blende, Lautheit und Effekte. Zudem wird aufgezeigt, wie diese für eine Kombination von rezeptiven und produktiven Zugangsweisen zu Hörspielen eingesetzt werden können.</p> Hannes Fritz Sabine Pfäfflin Copyright (c) 2021 Hannes Fritz, Dr. Sabine Pfäfflin https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 10 10.21240/lbzm/21/28 Der Einsatz digitaler Medien an der Grundschule. Eindrücke aus dem Projekt dileg-SL aus der Perspektive von Lehrkräften. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/477 <p>Im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/Ludwigsburg“ (kurz: dileg-SL) haben Lehramtsstudierende der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg verschiedene Konzepte für eine produktive Nutzung digitaler Medien im Grundschulunterricht erstellt. Diese wurden in Kooperation mit den Lehrkräften der Rosensteinschule in Stuttgart in verschiedenen Grundschulklassen erprobt. In dem vorliegenden Beitrag stehen die Eindrücke der mitwirkenden Lehrer*innen im Fokus. Hierzu wurden fünf Lehrkräfte in leitfadengestützten Interviews befragt. Die Auswertung der Gespräche zeigt u. a., welche Potentiale die Lehrer*innen beim Einsatz digitaler Medien sehen und welche Hindernisse bei der (nachhaltigen) Implementierung im Grundschulalltag bestehen.</p> Thorsten Junge Copyright (c) 2021 Thorsten Junge https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 20 10.21240/lbzm/21/29 Making – Ein neuer Ansatz in der Medienpädagogik. Making als Chance für die handlungsorientierte Medienpädagogik im digitalen Zeitalter. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/466 <p>Dieser Beitrag stellt die aktualisierte und gekürzte Fassung der Masterarbeit der Autorin dar, die im Rahmen des Studiengangs Kulturelle Bildung in Ludwigsburg verfasst wurde. Die Autorin entwickelt dabei basierend auf dem Frankfurt-Dreieck zu Bildung in der digital vernetzten Welt ein eigenes Modell, aus dem hervorgeht, inwiefern Making eine Chance für handlungsorientierte Medienpädagogik im digitalen Zeitalter darstellt und welche theoretischen Ansätze dabei zu Grunde gelegt werden können.</p> Anna Zierer Copyright (c) 2021 Anna Zierer https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 25 10.21240/lbzm/21/32 Digitale Öffentlichkeit als Demokratie 2.0. Zwischen neuen partizipativen Möglichkeiten und rechtlichen sowie ethischen Herausforderungen für den Rechtsstaat. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/472 <p>Der Beitrag intendiert, die digitale Öffentlichkeit als einen neuen politischen Raum vorzustellen. Welch einschneidende Veränderungen der digitale Wandel mit sich bringt, soll anhand eines Vergleichs gesellschaftlicher Aspekte vor und nach der Etablierung des Internets aufgezeigt werden. Im Zuge dieses Vergleichs kristallisiert sich eine Ambivalenz der neuen Demokratieform heraus. Mit ihren vielfältigen Partizipationsmöglichkeiten zeigt sich die digitale Demokratie einerseits höchst demokratiefördernd. Auf der anderen Seite trägt die neugeschaffene Freiheit jedoch zu einem Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen bei. Es wird daher für eine Verantwortungsethik der mediatisierten Welt sowie für eine verstärkte Vermittlung einer Medienkompetenz plädiert, um das Potenzial der digitalen Demokratie ausschöpfen und den demokratiegefährdenden Tendenzen entgegensteuern zu können.</p> Michelle Tannrath Copyright (c) 2021 Michelle Tannrath https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 12 10.21240/lbzm/21/33 Editorial: Lehre in Zeiten von Corona. Eine Reflexion, Evaluation und Dokumentation. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/483 <p>Editorial zur Ausgabe 21</p> Thomas Knaus Thorsten Junge Olga Merz Copyright (c) 2021 Thomas Knaus; Thorsten Junge; Olga Merz https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 17 10.21240/lbzm/21/01 Thomas Knaus im Gespräch mit Jörg Keßler https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/481 <p>Es wird Herbst in Ludwigsburg: Drei (pandemiebedingte) Onlinesemester liegen hinter uns und die Blätter im benachbarten Favoritepark färben sich bereits, als sich Prof. Dr. Jörg-U. Keßler (Professor für Englische Sprache und ihre Didaktik) und Prof. Dr. Thomas Knaus (Professor für Erziehungswissenschaft, Leiter der Abt. Medienpädagogik und Herausgeber der LBzM) treffen.</p> <p>Jörg Keßler ist seit 2018 Prorektor für Forschung und Internationales der PH Ludwigsburg sowie (gemeinsam mit Prof. Dr. Christine Sälzer, Uni Stuttgart) einer der beiden Direktor*innen der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg (PSE); er wurde außerdem im Sommer zum Nachfolger von Prof. Dr. Martin Fix, dem aktuellen Rektor der PH Ludwigsburg, gewählt.</p> Thomas Knaus Jörg-U. Keßler Copyright (c) 2021 Thomas Knaus https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 18 10.21240/lbzm/21/37 Tagungsbericht: 44. Stuttgarter Tage der Medienpädagogik https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/479 <p>Die Stuttgarter Tage der Medienpädagogik werden seit 1978 traditionell in den Räumlichkeiten der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart-Hohenheim durchgeführt. Es ist ein etabliertes Forum für Medienpädagog*innen aus den Bereichen Lehre, Forschung und Praxis, um aktuelle Fragen in Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops zu diskutieren. Aufgrund von Reise- und Kontaktbeschränkungen wurde die Konferenz – wie zahlreiche andere Tagungen – in diesem Jahr online durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Phänomen „Influencer*innen“. Dabei wurde u. a. diskutiert,<br />ob und welche Vorbildfunktion die gegenwärtig prominenten Social Media-Akteure für Heranwachsende einnehmen und welchen Einfluss wiederum Unternehmen auf Influencer*innen ausüben.</p> Thorsten Junge Copyright (c) 2021 Thorsten Junge https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 10 10.21240/lbzm/21/34 Tagungsbericht: 13. Magdeburger Theorieforum https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/465 <p>Das 13. Magdeburger Theorieforum an der Otto-von-Guericke Universität hatte dieses Jahr den inhaltlichen Schwerpunkt „Bilder- und Bildpraxen im Kontext digital-vernetzer Kulturen“. Im veröffentlichten Call for Papers1 regten die Organisator*innen dazu an, das Verhältnis von Bildern, Bildpraxen und Digitalisierung sowie den Zusammenhang von fotografischen Technologien, Praktiken, Infrastrukturen und spezifischen Formen der Subjektivierung zu beleuchten. Zentrale Leitfrage war das Verhältnis von Bildern/Fotografie, Bildpraxen und Digitalisierung für sozial-, medien-, kultur- und bildungswissenschaftliche Forschung und Theoriebildung. Außerdem wurde nach den theoretischen und methodischen Zugängen zu gegenwärtigen Phänomenen digital-vernetzter Fotografie und Bildpraxen gefragt. Damit bot das Forum die Möglichkeit, das Zusammenspiel von Fotografie und Digitalisierung sowie aktuellen Bildpraxen und visuellen Formen der Kultur und Kommunikation zu reflektieren und diskutieren.</p> Jennifer Schmidt Copyright (c) 2021 Jennifer Schmidt https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 5 10.21240/lbzm/21/35 Bericht zur Diskussionsrunde „Fehlende Nachrichten- und Informationskompetenz – Kann Medienbildung die Demokratie retten?“ https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/476 <p>Berichtet wird im Beitrag über eine von der <em>Landeszentrale für politische Bildung</em> des Saarlandes veranstaltete Diskussionsrunde zum Thema „Fehlende Nachrichten- und Informationskompetenz – Kann Medienbildung die Demokratie retten?“. Als pädagogisches Handlungsfeld fokussiert die Medienpädagogik traditionell Kinder und Jugendliche, in dieser Veranstaltung wurde dagegen die Informationskompetenz der Erwachsenen in den Blick genommen. Diskussionsgrundlage bildete die Studie <em>„Quelle: Internet?“ </em>der <em>Stiftung Neue Verantwortung</em>. Darin wurde im Rahmen einer Onlinebefragung untersucht, wie sich Erwachsene im Internet informieren und dabei ein Mangel an „Nachrichten- und Informationskompetenz“ festgestellt. Auf Basis der Studie erörterten die Diskussionsteilnehmer*innen, welche Kompetenzen benötigt werden, um sich in den heutigen medialen und onlinebasierten Öffentlichkeiten zurechtzufinden. Daran anknüpfend wurde die Bedeutung von Medienbildung als Ermöglicherin partizipativer, demokratischer Prozesse diskutiert.</p> <p> </p> <p>Aufzeichnung des Livestreams der Veranstaltung unter: <em><a title="Aufzeichnung des Livestreams" href="https://www.youtube.com/watch?v=Vm3XLW0ba1c&amp;ab_channel=LpBSaarland" target="_blank" rel="noopener">youtube.com/watch?v=Vm3XLW0ba1c</a>.</em></p> Olga Merz Copyright (c) 2021 Olga Merz https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 10.21240/lbzm/21/36 Vortrag „Medienpädagogik im Weitwinkel. Vom Corona-Notfallfernunterricht zur Bildung in der digitalen Welt… und einer Bombe.“ https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/482 <p>Kurzvorstellung des Eröffnungsvortrags (online) „Medienpädagogik im Weitwinkel – Vom Corona-Notfallfernunterricht zur Bildung in der digitalen Welt“ zum Auftakt der hochschulübergreifenden Vorlesungsreihe <em>Medienpädagogik im Fokus</em> der Universität Potsdam, der TU Kaiserslautern und der Universität Bremen am 17. November 2020.</p> Thomas Knaus Copyright (c) 2021 Thomas Knaus https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 8 10.21240/lbzm/21/30 Vortrag „Medienkompetenz fördern durch die Verknüpfung von Lehrkräftebildung und schulischer Praxis“ https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/480 <p>Online-Vortrag von Prof. Dr. Jan M. Boelmann (PH Freiburg) und Dr. Thorsten Junge (PH Ludwigsburg) im Rahmen des e-teaching.org-Themenspecials „Digitale Medien im Lehramtsstudium“.</p> Thorsten Junge Copyright (c) 2021 Thorsten Junge https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 5 10.21240/lbzm/21/31 Digitalisierung als Capability und Fairness. Ausblicke auf eine Postcorona-Lehre. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/441 <p>In der studentischen Beurteilung der coronabedingten Digitalisierung der Hochschullehre scheint es zwei Lager zu geben, zum einen Studierende, die der „digitalen Lehre“ nichts abgewinnen können und hoffen, dass bald alles wieder „normal“ ist, zum anderen diejenigen, die sich zwar grundsätzlich Vorcoronanormalität zurückwünschen, aber in bestimmter Hinsicht die Vorteile der „digitalen Lehre“ sehen und diese auch weiterhin gerne in Anspruch nehmen würden. Dazu gehört vor allem die zeitliche Flexibilität, die für Studierende wichtig ist, die über ihr Studium hinaus Verpflichtungen haben (z. B. Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und eigenständiges Verdienen des Unterhalts). Gerade<br />asynchrone digitale Lernangebote sind für diese Bedarfe besonders geeignet. Solche Präferenzäußerungen der Studierenden hinsichtlich asynchroner digitaler Lehre lassen sich auch unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten<br />begründen. Unter Rückgriff auf John Rawls’ Theory of Justice und Martha Nussbaums Capabilities Approach will der Beitrag zeigen, dass eine vorcoronäre „herkömmliche“ Lehre (ausschließlich offline, analog und synchron) als sozialethisch defizitär angesehen werden muss. Es soll geklärt werden, inwiefern „digitale Lehre“ auch nach der COVID-19-Pandemie unter dem Gesichtspunkt der Fairness berücksichtigt und umgesetzt werden sollte.</p> Matthias O. Rath Patrick Maisenhölder Copyright (c) 2021 Matthias O. Rath, Patrick Maisenhölder https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 20 10.21240/lbzm/21/02 Von der Not zur Tugend: 2020 als Turbobooster für neue und kreative Lehrformate. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/428 <p>Vor dem Jahr 2020 stand die Universität Ulm hinsichtlich der Digitalisierung innerhalb der Hochschullandschaft eher im hinteren Mittelfeld. Umso größer war der Kraftakt, der im Zuge einer schnellen Umstellung auf digitale Lehre zum Sommersemester 2020 aufgewandt werden musste. Neben der technischen Aufrüstung entstand ein umfangreiches Unterstützungsangebot für Lehrende sowie ein flächendeckendes Multiplikator*innennetzwerk. Diese Maßnahmen wurden durch eine Evaluation begleitet (Lehrendenaustausch, Podiumsdiskussion, Rückmeldungen zum Sonderpreis für engagierte Online-Lehre sowie Studierendenbefragung und Lehrevaluationen) mit dem Ziel, positive Entwicklungen<br />nachhaltig zu implementieren. Die Universität Ulm kann ein überaus positives Fazit ziehen und daraus Empfehlungen für eine gelungene Umstellung auf die Online-Lehre geben.</p> Cornelia Estner Daniel Schropp Tatjana Spaeth Copyright (c) 2021 Cornelia Estner, Daniel Schropp, Tatjana Spaeth https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 12 10.21240/lbzm/21/03 Lebendigkeit in der digitalen Hochschullehre – Ein Erfahrungsbericht aus pandemischen Zeiten. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/458 <p><strong>Zusammenfassung des Beitrags</strong></p> <p>Essayistische Aufarbeitung einer digitalen Lehrveranstaltung im Rahmen eines Studienganges der Sozialen Arbeit: Wie es gelang, trotz widriger zeitlicher Vorstrukturierung eines Seminares, ein lebendiges Miteinander zu gestalten und der „Zoom Fatigue“ zu entgehen. Eine praxisorientierte Aufbereitung von Theorien und Konzepten, Methodenwechsel und der Rückgriff auf einschlägige interaktive Tools waren dabei hilfreich. Ausschlaggebend war aber vor allem eine sehr bewusst vielfältig gestaltete Kommunikation.</p> Katrin Valentin Copyright (c) 2021 Katrin Valentin https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 8 10.21240/lbzm/21/04 (Un)Freiwillig Online-Lehre. Wie Lehramtsstudierende in unterschiedlichen Lernsettings Lerngewinn, Motivation und emotionales Befinden einschätzen. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/411 <p>In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, was sich Lehramtsstudierende nach einem Jahr pandemiebedingter Online-Lehre wünschen und welche Lehrveranstaltungsformate sie bevorzugen. Wie schätzen sie ihren subjektiven Lerngewinn, ihr emotionales Empfinden und ihre Lernmotivation in der Online-Lehre ein? Korrespondiert ihr Wissen und ihre Lehrer-Selbstwirksamkeit unabhängig vom Lehrveranstaltungsformat? Dazu befragten wir an der PH Salzburg Stefan Zweig 103 Primar-Bachelor-Studierende einer Lehrveranstaltung zur Klassenführung, die als Präsenz- und als Online-Lehre durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen: Die Präsenzlehre wird präferiert, allerdings werden die Vorzüge der Online-Lehre, wie Zeit- und Geldersparnis, der Komfort von zu Hause aus lernen zu können oder die Eigenverantwortung geschätzt. Gleichzeitig wird deutlich, es fehlt die soziale Interaktion, was Motivation und positives Erleben beeinträchtigt. Auf den tatsächlichen Lernerfolg hat das Lehrveranstaltungsformat dennoch keinen Einfluss. In Abwägung der Vor- und Nachteile kann für eine gut organisierte Umsetzung des blended-learning plädiert werden, das angenehme Aspekte der Online-Lehre mit den affektiven und motivationalen Aspekten der Präsenzlehre vereint.</p> Julia Klug Elisabeth Seethaler Copyright (c) 2021 Julia Klug, Elisabeth Seethaler https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 16 10.21240/lbzm/21/05 Studium als sozialer Raum. Ein Schreibgespräch zwischen Studierenden und Lehrenden. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/448 <p>Das Studium unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ist durch zahlreiche, vorwiegend quantitative Studien untersucht worden. Der Beitrag wirft einen qualitativen Blick auf die Erfahrung der Studierenden und Lehrenden der Studiengänge Pädagogik und Ingenieurpädagogik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Aspekte eines (teil-)digitalisierten Studiums werden in einem Schreibgespräch erörtert und durch Aussagen aus Interviews belegt. So zeigt sich, dass frontale Lehrangebote von digital-asynchronen Formaten wie Vorlesungsaufzeichnung oder Blended-Learning profitieren können, wohingegen diskursives Lernen im digitalen Raum nur teilweise abgebildet werden kann. Die sozialen Aspekte des Studien-alltags und die zwischenmenschliche Kommunikation sind im Digitalen<br />eingeschränkt. Die Auswirkungen des überwiegend virtuellen Studienbetriebs auf fachlich-inhaltliche und sozial-kommunikative Aspekte am Standort werden im Beitrag beleuchtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie das Studium in der Zeit nach der Corona-Pandemie aufgestellt werden sollte, um sozialen Austausch zu ermöglichen und weiter der erhöhten Flexibilität und den durch die Digitalisierung vergrößerten didaktischen Möglichkeiten Rechnung zu tragen.</p> David Lohner Pia Mozer Sabrina Schmid-Walz Marie Neukirch Maria Karrer Sophia Weinmann Copyright (c) 2021 David Lohner, Pia Mozer, Sabrina Schmid-Walz, Marie Neukirch, Maria Karrer, Sophia Weinmann https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/06 Vermittlung qualitativer Forschungsmethoden im digitalen Raum. (Didaktische) Einblicke in eine bisher wenig thematisierte Praxis der Hochschullehre. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/412 <p>Im Rahmen der akademischen Bildung wird der Vermittlung qualitativer Forschungsmethoden disziplinübergreifend eine gesteigerte Relevanz beigemessen. Ungeachtet dessen liegen jedoch bisher nur wenige didaktische Entwürfe zu ihrer Vermittlung via Online-Medien vor. In dem Beitrag wird daher anhand einer Einführungsvorlesung zu qualitativen Forschungsmethoden und einer Forschungswerkstatt zur biografischen Fallrekonstruktion veranschaulicht, wie und mit welchen (didaktischen) Rahmungen qualitative Methodenlehre im digital vermittelten Raum gelingen kann.</p> André Epp Copyright (c) 2021 André Epp https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 13 10.21240/lbzm/21/07 How a Challenge is also a Chance: Shaping Teacher Education through Collaborative Online International Learning. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/443 <p>Collaborative Online International Learning (COIL) is a well-known concept for virtual exchange. For the partnership of the PH Ludwigsburg and the University of North Carolina at Charlotte it served as the theoretical framework for continuing our collaboration even under pandemic conditions. Students from both universities improved their intercultural communication, media, and global learning competencies while working in groups to research global challenges. Findings suggest COIL is a beneficial pedagogical method to impact students’ awareness of their own and others’ diverse cultural perspectives. While there were implementation challenges, out of them emerged many opportunities.</p> Adriana L. Medina Carolin Hestler Copyright (c) 2021 Carolin Hestler https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 16 10.21240/lbzm/21/08 Seamless Learning in einem bildungswissenschaftlichen Master-Seminar: Konzept und Umsetzung. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/419 <p>Dieser Beitrag stellt ein innovatives Lehrveranstaltungsdesign vor, welches auf dem Konzept des Seamless Learning beruht und während den Corona-Semestern zum Einsatz kam. Seamless Learning hat zum Ziel, eine Lernumgebung zu schaffen, in welcher getrennte Kontexte (offline/online; formell/informell; individuell/sozial integriert) überbrückt und vernetzt werden, um einen kontinuierlichen Lernvollzug sicherzustellen. Vor allem im Kontext der Pandemie ist es für die hochschulische Lehre unerlässlich geworden in ihrer didaktischen Ausgestaltung auf Digitalisierungsprozesse zu reagieren; Seamless Learning erscheint als eine adäquate Möglichkeit, diese Prozesse vielseitig zu gestalten.<br />Es wird ein Design vorgestellt, welches im Rahmen einer Lehrveranstaltung (LV) zu bildungswissenschaftlichen<br />Grundlagen konzipiert wurde. In dieser LV beschäftigen sich Masterstudierende der Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien mit zentralen geistes- und kultur-geschichtlichen Grundlagen der Bildungswissenschaft. In dem vorgestellten LV-Design wird ein methodisch-didaktischen Mix aus Online-Phasen, synchronen und asynchronen Einzel- und Gruppen-Assignments, reflektierend-experimentierenden Aufgaben und vielfältigen Kommunikationsformen angewendet. Dadurch soll der Lernvollzug gesichert werden und im Sinne der kritischen Bildungsarbeit aktuelle Themen problematisiert und Spannungsfelder erkannt werden.<br />Der Beitrag veranschaulicht das LV-Design und diskutiert die Umsetzung im Kontext der Bedingungen, Restriktionen und Möglichkeiten von Hybrid- bzw. Distanzlehre. Des Weiteren wird die Dimension des sozial bzw. kooperativen Lernens problematisiert. Der Beitrag dient als pädagogisch-didaktische Blickwendung im Kontext pandemischen remote teachings und kann als Anregung, Ideenpool sowie Handlungsanleitung für Lehrpersonen im hochschulischen Kontext verstanden werden.</p> Jan Christoph Heiser Franziska Lessky Sabine Weiß Copyright (c) 2021 Dr. phil. Jan Christoph Heiser, M.A., Franziska Lessky, PhD, MSc, BA, Sabine Weiss, BA, MSc https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 11 10.21240/lbzm/21/09 Nach der Ad-hoc-Digitalisierung: Was bleibt? Was soll weg? https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/421 <p>Der Beitrag trägt die Ergebnisse aus drei Think Tanks zusammen, die nach einem Jahr des digitalen Lehrbetriebs an sächsischen Hochschulen mit unterschiedlichen Akteursgruppen online durchgeführt wurden. Im Rahmen der Veranstaltungen erfolgte eine Reflexion der aus einer Notsituation erreichten Fortschritte im Bereich der digitalen Hochschullehre. Die Ergebnisse wurden in Form von Thesen aufbereitet und in den öffentlichen Diskurs eingebracht. Im vorliegenden Beitrag werden die entstandenen Thesen und Argumentationslinien samt ihrer landesspezifischen Besonderheiten diskutiert.</p> Jana Riedel Anja Schulz Julia Henschler Copyright (c) 2021 Jana Riedel, Anja Schulz, Julia Henschler https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/11 Digitale Lernszenarien in der Hochschullehre. Bedeutung und Funktion aus Sicht von Studierenden. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/406 <p>Bedingt durch die Coronapandemie wurde in den Informatikkursen Software Engineering und Computernetze an der Hochschule Offenburg ein Lernsetting entwickelt, das mehrere digitale Lernszenarien (Online-Sessions, Lernvideos, Wikis, Quiz, Foren und die selbst entwickelte Lernplattform MILearning) integriert. Im Wintersemester 2020/2021 fand eine Evaluierung statt, um den Einsatz der unterschiedlichen digitalen Lernszenarien in der aktuellen Situation zu bewerten und um zu entscheiden, welche Lernszenarien sinnvoll für einen Einsatz nach der Pandemie sind. Aus dem Blickwinkel des<br />Didaktischen Designs spielen dabei die Eignung der Szenarien für die Wissensvermittlung, die Aktivierung der Studierenden und die Betreuung bei Fragen und Problemen eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende das Lernsetting intensiv nutzen und die angebotenen digitalen Lernszenarien lernförderlich kombinieren.</p> Claudia Schmidt Maren Utz Volker Sänger Copyright (c) 2021 Claudia Schmidt, Maren Utz, Volker Sänger https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/12 Digitale Lehre und Zufriedenheit von Hochschullehrenden. Eine empirische Studie zum Zusammenhang von didaktischer Kompetenz und akademischer Medienkompetenz auf die Zufriedenheit mit der digitalen Lehre von Hochschullehrenden. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/410 <p>Durch die COVID-19 Pandemie stehen Hochschullehrende vor der Herausforderung, ihre Lehrkompetenzen an digitale Formate anzupassen. Die Relevanz und die Entwicklung dieser Lehrkompetenzen in Form von didaktischer Kompetenz und akademischer Medienkompetenz sowie die Zufriedenheit Hochschullehrender gewinnt in der digitalen Lehre mit Blick auf die Lehrqualität zunehmend an Bedeutung. In der vorliegenden Studie wurden mittels eines Online-Fragebogens als Querschnittserhebung Hochschullehrende des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin (<em>N</em> = 60) im Wintersemester 2020/2021 befragt. Anhand einer Selbsteinschätzung wurden quantitativ die didaktische Kompetenz, akademische Medienkompetenz und die generelle Zufriedenheit mit der digitalen Lehre gemessen. Es wurden die Skalen Kenntnisse über Bedingungen von nachhaltigen Lehr-/Lernprozessen, IT-Kompetenz, Digitale Lehre, Digital produzieren, Analyse/Reflexion und Zufriedenheit mit der digitalen Lehre adaptiert. Die Korrelationsanalysen weisen signifikante kleine bis mittlere positive Zusammenhänge auf. Die multiple Regression zeigt, dass durch didaktische Kompetenz und akademische Medienkompetenz 18% der Varianz der Zufriedenheit mit der digitalen Lehre Hochschullehrender aufgeklärt werden können. Auf Grundlage der Ergebnisse können Entwicklungsmöglichkeiten identifiziert und entsprechende Weiterbildungen legitimiert werden.</p> Nora Kaiser Dora Nonnenkamp Copyright (c) 2021 Nora Kaiser, Dora Nonnenkamp https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/13 Digitalisierung eines Weiterbildungsprogrammes für studentische Tutor*innen in Zeiten der Corona-Pandemie am Beispiel des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/463 <p>Der Beitrag dokumentiert die pandemiebedingte Umstellung auf die Online-Lehre, diskutiert besondere Herausforderungen digitaler Transformation, reflektiert die daraus gewonnenen Erkenntnisse und gibt Ausblicke, wie neue Ideen und Konzepte nachhaltig im Tutor*innenprogramm am KIT etabliert werden können. Hierbei dienen die Evaluationsergebnisse aus dem Wintersemester 2020/21 als wesentlicher Impuls, um die Durchführung des Weiterbildungsprogramms zukunftsorientiert weiterzudenken.</p> Patrizia Köhler Verena Landgrebe Franziska Nickolaus Katrin Heß Copyright (c) 2021 Patrizia Köhler, Verena Landgrebe, Franziska Nickolaus, Katrin Heß https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 15 10.21240/lbzm/21/14 Der Englischunterricht im digitalen Wandel. Der Einsatz von Erklärvideos. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/440 <p>Die Digitalisierung des Unterrichts hat im letzten Jahr deutlich an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig werden neue Unterrichtsformen relevant, die auch in post-Corona-Unterrichtszenarien umgesetzt werden können: die Verwendung von Erklärvideos. Diese sind in den gängigen Internetportalen zu allen erdenklichen Themen und auch für den fremdsprachlichen Unterricht Englisch zu finden. Doch nicht jedes Video ist gleich geeignet und der Einsatz unterliegt Qualitätsanforderungen auf fachdidaktischen, medienpädagogischen und technologischen Ebenen. Der Artikel beleuchtet daher verschiedene Aspekte aus diesen Disziplinen und zudem, wie kognitive Belastungen, die durch den Einsatz von Videos entstehen, reduziert werden können. Damit werden Grenzen und Möglichkeiten eines Einsatzes von Erklärvideos im fremdsprachlichen (Fern-)Unterricht aufgezeigt. Gerade in Zusammenhang mit dem Konzept des ‚ inverted/flipped classroom‘ und Unterricht unter den Bedingungen des Fernunterrichts, und auch für den Präsenzunterricht, ist die Auswahl oder sogar das eigenhändige Erstellen von geeignetem Material von großer Bedeutung. Verschiedene Kriterien eines guten Erklärvideos können identifiziert werden und werden im Beitrag näher dargestellt.</p> Benjamin Ade-Thurow Copyright (c) 2021 Benjamin Ade-Thurow https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 12 10.21240/lbzm/21/15 Onlife-Lehre in Corona-Zeiten? Reflexionen über eine hochschulübergreifende Ringvorlesung zum thematischen Dreieck musikkulturelle Bildung – Digitalisierung – Inklusion. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/447 <p>Der vorliegende Beitrag befasst sich mit Potentialen eines neuen Lehr-Lernformats für lehramtsbezogene Studiengänge in Form einer hochschulübergreifenden Ringvorlesung, die zwischen analogen und digitalen Formaten alterniert. Die inhaltliche Konzeption der Ringvorlesung bewegt sich im Themenfeld musikkulturelle Bildung – Digitalisierung – Inklusion. Erste Auswertungen von Erfahrungen lassen Momente entlang der Zusammenhänge des Onlife oder Postdigitalen erkennen. Deutlich wird aber auch, dass ein gemeinsamer konjunktiver Erfahrungsraum durch die Verflechtung von digitalen und analogen Anteilen im Jetzt und in der Zukunft im Sinne einer Bildungspraxis immer wieder neu konstituiert und ausgehandelt werden muss.</p> Frank Pätzold Ina Henning Imke Niediek Copyright (c) 2021 Frank Pätzold, Ina Henning, Imke Niediek https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 11 10.21240/lbzm/21/16 „Ich hab' da so'n Online-Tool“: Web-Anwendungen zwischen didaktischer Innovation, organisationalen Anforderungen und Datenschutzrisiken. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/456 <p>Der Beitrag nimmt die Situation von Schulen und Hochschulen beim Einsatz von Online-Tools in Unterricht und Lehre in den Blick. Es werden neben den didaktischen Potenzialen die bislang eher wenig beachteten datenschutzrechtlichen und organisationalen Implikationen analysiert und zueinander in Verbindung gebracht. Während Lernende und Lehrende danach streben, Online-Tools möglichst kreativ und vielseitig einzusetzen, betrachten juristische Expert*innen primär rechtliche Notwendigkeiten und Risiken. Leitungsverantwortliche wiederum agieren vorrangig in Steuerungslogiken.<br />Die Herausforderungen bedingen sich wechselseitig und bedürfen einer ganzheitlichen Betrachtung aus den unterschiedlichen Domänen.</p> Ulrich Iberer Robert Rymeš Copyright (c) 2021 Ulrich Iberer, Robert Rymeš https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 15 10.21240/lbzm/21/17 Notfall-Fernunterricht in Österreich. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/418 <p>In Österreich wurden drei Erhebungen zum Fernunterricht während der Covid-19 Pandemie durchgeführt: eine Repräsentativbefragung von zehn- bis 18-jährigen Schüler* innen (N=510) und der Eltern (N=510), eine qualitative Befragung von zehn Familien mit Kindern zwischen sechs und 12 Jahren und eine quantitative Lehrendenbefragung (N=212). Eine vergleichende Auswertung dieser Daten erlaubt eine differenzierte Betrachtung der Herausforderungen und positiven Erfahrungen des Distanzlernens. Anhand der empirischen Ergebnisse werden Empfehlungen formuliert, wie Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern zukünftig besser auf ähnliche Situationen vorbereitet werden können und wie das Lehren und Lernen mit digitalen Medien gefördert werden kann.</p> Christine Trültzsch-Wijnen Sascha Trültzsch-Wijnen Copyright (c) 2021 Christine Trültzsch-Wijnen, Sascha Trültzsch-Wijnen https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/18 Disruptionen in der Schule aus der Sicht von Lehrer*innen. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/404 <p>Welche Sicht haben Lehrer*innen an zwei ausgesuchten Schulen auf den Notfall-Fernunterricht, der aufgrund der politischen Maßnahmen während der Corona-Pandemie nötig wurde? Mithilfe von Diskursiven Interviews wurden Lehrer*innen befragt, die tagtäglich mit den entstehenden Herausforderungen konfrontiert sind. Das Ziel des Beitrags ist es, die sozialen Deutungsmuster der Lehrer*innen im Zusammenhang mit eben diesen Herausforderungen zu rekonstruieren. Im Ergebnis zeigte sich, dass dabei besonders die Frage der digitalen Reproduzierbarkeit des Sozialen sowie pragmatische Muster die Deutungen der Lehrer*innen bestimmen.</p> Carlo Schmidt Copyright (c) 2021 Carlo Schmidt https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 21 10.21240/lbzm/21/19 Unterricht zwischen Schule und Zuhause: Perspektiven von Schulanfänger*innen auf Lernprozesse im Homeschooling. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/451 <p>Die vorliegende qualitative Studie untersucht Perspektiven von Schulanfänger*innen aus einer gesamten Grundschulklasse im Wechsel von Homeschooling- und Präsenzphasen. Die Studie ist gekennzeichnet durch zwei Erhebungszeiträume in den durch die Pandemie geprägten Zeiträumen 2020 und 2021. Im Zentrum des vorliegenden Beitrags steht die erste Lockdownphase (Frühjahr/Sommer 2020). Die rekonstruierten Herausforderungen und Bewältigungsstrategien der Kinder beim schulischen Lernen im familialen Setting werden dahingehend beleuchtet, welche Rolle mediales Lernen spielt und welche Rolle der Einsatz digitaler Medien hier perspektivisch spielen könnte.</p> Birgit Hüpping Mirja Kekeritz Melanie Kubandt Copyright (c) 2021 Birgit Hüpping, Mirja Kekeritz, Melanie Kubandt https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 15 10.21240/lbzm/21/20 COVID-19 als Chance für mehr zeitgemäße Bildung in der Unterrichts- und Schulentwicklung? Überlegungen zum Selbstverständnis von Lehrkräften im Wandel. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/455 <p>Die unvorhergesehene Umstellung auf Distanzunterricht im Frühjahr 2020 hat Lehrkräfte dazu herausgefordert, neue Konzepte zur digital gestützten Unterrichtsgestaltung zu entwickeln und neue Formen der kollegialen Vernetzung über digitale Formate befördert. Anhand von Daten aus einer kleinen quantitativen Erhebung unter Hamburger Gymnasial- und Stadtteilschullehrkräften soll im Folgenden gezeigt werden, wie die subjektiven Theorien von Lehrkräften Unterrichts- und Schulentwicklung unter veränderten Bedingungen fördern oder hemmen. Daran anschließend soll diskutiert<br />werden, inwiefern die Erfahrungen mit digitalen Vernetzungsstrategien Perspektiven für zukünftige Praxen der kollegialen Kooperation und Kollaboration zwischen Lehrkräften und Schulen eröffnen und dazu beitragen können, das Schulsystem als Ganzes zu transformieren.</p> Jule Böhmer Johanna Tewes Copyright (c) 2021 Jule Böhmer, Johanna Tewes https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 14 10.21240/lbzm/21/21 Inclusion meets Digitalization. Digital Scouts für Inklusive Medienbildung. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/457 <p>Im Kontext „Schule“ wurden zwar (u. a. coronabedingt) zunehmend technisch-infrastrukturelle<br />Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Medien geschaffen, aber das Potential des digitalen Wandels<br />im Kontext „Inklusion/Umgang mit Heterogenität“ für chancengerechtes, individualisiertes Lernen im inklusiven Schulkontext wird kaum ausgeschöpft. Diese Herausforderung adressiert das Konzept der Digital Scouts. Schüler*innen mit Förderbedarf benötigen idealerweise Betreuung in inklusiven Kleingruppen beim Erwerb digitaler Kompetenz. Dies ist im schulischen Alltag schwer leistbar, aber kann durch Lehramtsstudierende unterstützt werden. Für Schüler*innen mit Förderbedarf sollen Partizipationsmöglichkeiten beim Gemeinsamen Lernen geschaffen werden. Im Artikel wird die<br />qualitative Inhaltsanalyse von 10 Interviews mit 18 Schüler*innen vorgestellt und diskutiert. Es wird hinterfragt, inwiefern die Digital Scouts zur inklusiven Medienbildung beigetragen haben.</p> Claudia Mertens Kathrin Friesen Copyright (c) 2021 Claudia Mertens, Kathrin Friesen https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 18 10.21240/lbzm/21/22 Lehrer*innenbildung im Kontext kultureller Veränderungsprozesse. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/459 <p><span class="Apple-converted-space">Lehrer*innenbildung an Hochschulen findet aktuell im digitalen Raum statt, da Lehrangebote pandemie-bedingt nicht länger ortsgebunden ausgebracht werden können. Die größten Herausforderungen für Studierende ergeben sich dabei in erster Linie aus der Nutzung digitaler Angebotsstrukturen. Unter Digitalisierung wird in der Breite nach wie vor die Verwendung online-basierter (Lern-)Plattformen zur Verteilung von Materialien verstanden, die ihre ursprüngliche Struktur und die damit verbundenen Aufgabenformate auch in digitaler Form beibehalten. Außer Acht gelassen werden dabei oft einschneidende kulturelle Veränderungsprozesse und das damit einhergehende Verständnis einer neuen Lehr- und Lernkultur, das bereits während des Studiums angebahnt werden sollte, um überfällige Transformationsprozesse<br />im Bildungssystem endlich flächendeckend anzustoßen. Damit Lehrer*innenbildung dementsprechend anschlussfähig bleibt, bedarf es einer grundsätzlichen Umorientierung, damit relevante Fragestellungen im Rahmen von Seminaren partizipativ umgesetzt und kooperativ bearbeitet werden können. Der Beitrag veranschaulicht anhand eines universitären Seminarkonzeptes im Lehramtsstudium an Grundschulen, wie Studierende vielfältige Erfahrungen mit veränderten Lehr- und Lernprozessen gemäß der Kultur der Digitalität machen können, indem sie aktiv an gemeinschaftlichen<br />Gestaltungsprozessen partizipieren.</span></p> Uta Hauck-Thum Copyright (c) 2021 Hauck-Thum Uta https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 12 10.21240/lbzm/21/23 Lehramtsstudierende gestalten Erklärvideos für Grundschulkinder. Potenziale und Herausforderungen während der Corona-Pandemie im Projekt PLUS@Wü. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/438 <p>Universitären Lehr-Lerngelegenheiten mit schulischem Praxisbezug wird besonderes Potenzial zur Förderung einer reflexiven Grundhaltung von angehenden Lehrkräften zugeschrieben. Im Kontext medienpädagogischer<br />Überlegungen gelten Lehrformate, die einen Theorie-Praxis-Transfer ermöglichen auch zur Weiterentwicklung medienpädagogischer Kompetenzen durch eine praxisnahe Erprobung von Unterricht mit digitalen Medien als vielversprechend. Im Würzburger Projekt PLUS@Wü wurde im Jahr 2020 ein Uni-Klassenzimmer an einer städtischen Grundschule eröffnet, das den Studierenden an der Schnittstelle von Universität und Schule Möglichkeiten zur medienpädagogischen Professionalisierung bietet. Mit der Corona-bedingten digitalen (Um-) Gestaltung medienpädagogischer Lehrveranstaltungen in der Uni-Klasse wurden herausfordernde Aufgaben und neue Chancen beispielsweise hinsichtlich der Initiierung des Theorie-Praxisbezugs sichtbar. Statt einer Unterrichtsstunde planten<br />und gestalteten die Studierenden in diesen Lehrveranstaltungen Erklärvideos, die von den Lehrkräften der Grundschule im Distanzunterricht eingesetzt werden konnten. Im Beitrag werden die Evaluationen der Lehrveranstaltungen aus der Perspektive der Studierenden und beteiligten Lehrkräften dargestellt. Anschließend rücken die Potenziale dieser Lehrformate sowohl für die medienpädagogische Professionalisierung von Lehramtsstudierenden als auch für die Gestaltung künftiger Lehrveranstaltungen im Präsenzformat in den Fokus.</p> Larissa Ade Sanna Pohlmann-Rother Copyright (c) 2021 Larissa Ade, Sanna Pohlmann-Rother https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 12 10.21240/lbzm/21/24 MathendO – Mathematik entdecken – Online. Ein synchrones digitales Lehr-Lern-Format für Grundschulkinder und Studierende. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/424 <p>Mit den Schulschließungen im März 2020 wurde das schulische und universitäre Lernen auf verschiedenen Ebenen herausgefordert. Empirischen Befunden zufolge wurde schulischer Unterricht häufig durch die Ausgabe von Arbeitsblättern kompensiert. Auf universitärer Seite entfielen unmittelbar jegliche Praxiserprobungen<br />für die Lehramtsstudierenden, da Präsenzunterricht nicht mehr zugänglich war.<br />Vor diesem Hintergrund wurde das synchrone digitale Lehr-Lern-Format MathendO entwickelt. Grundschulkinder aller Jahrgangsstufen können daran teilnehmen und aktiv Mathematiktreiben. Lehramtsstudierende haben im Rahmen von Masterseminaren die Möglichkeit, eigene MathendOStunden zu planen, durchzuführen und zu reflektieren sowie ausgewählte MathendO-Videovignetten zu analysieren.<br />Inhaltlich wurde MathendO unter Berücksichtigung der Kriterien guten Mathematikunterrichts konzipiert mit besonderem Fokus auf der Kognitiven Aktivierung und Strukturierung. Erste Ergebnisse zeigen, dass in diesem digitalen Format Kinder durchaus kognitiv angeregt werden und mathematische Aushandlungsprozesse interaktiv stattfinden. Für Studierende werden durch MathendO zahlreiche Möglichkeiten der Begleitung und Reflexion von mathematischen Lernprozessen geschaffen, die zuvor in dieser Qualität von Reflexion und Begleitung nicht möglich waren.</p> Charlotte Rechtsteiner Nina Sturm Jasmin Sprenger Alexandra Scherrmann Claudia Wörn Copyright (c) 2021 Prof. Dr. Charlotte Rechtsteiner, Jun.-Prof. Dr. Nina Sturm, Jasmin Sprenger, Dr. Alexandra Scherrmann, Dr. Claudia Wörn https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 18 10.21240/lbzm/21/25 Interaktive Online-Workshops, Escape-Games, Rollenspiele. Potenziale medienpädagogischer Online-Lernräume. https://www.medienpaed-ludwigsburg.de/article/view/426 <p>Der Einsatz von interaktiv-konstruktiven Lernaktivitäten in Form kreativ-produktiver und spielerischer Projektarbeit im Distanzunterricht ist eine neue Entwicklung im Rahmen der Schulschließungen infolge der COVID-19-Pandemie. Um den Nutzen dieser Online-Angebote für Lehrkräfte und Schüler*innen zu evaluieren, wurde eine Erhebung durchgeführt. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf Handlungsleitlinien für digitale Angebote und Methoden in der Praxis zu und stützen die Annahme, dass interaktiv-konstruktive Lernaktivitäten auch im digitalen Raum ihren Nutzen und ihre Berechtigung<br />haben.</p> Sonja Berger Nadine Esterl Johanna Beier Christine Debold Copyright (c) 2021 Sonja Berger, Nadine Esterl, Johanna Beier, Christine Debold https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 21 1 15 10.21240/lbzm/21/26