Digitale Öffentlichkeit als Demokratie 2.0. Zwischen neuen partizipativen Möglichkeiten und rechtlichen sowie ethischen Herausforderungen für den Rechtsstaat.

Autor*innen

  • Michelle Tannrath Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

DOI:

https://doi.org/10.21240/lbzm/21/33

Schlagworte:

Medienpädagogik, Medienethik, digitale Demokratie, Rechtspopulismus

Abstract

Der Beitrag intendiert, die digitale Öffentlichkeit als einen neuen politischen Raum vorzustellen. Welch einschneidende Veränderungen der digitale Wandel mit sich bringt, soll anhand eines Vergleichs gesellschaftlicher Aspekte vor und nach der Etablierung des Internets aufgezeigt werden. Im Zuge dieses Vergleichs kristallisiert sich eine Ambivalenz der neuen Demokratieform heraus. Mit ihren vielfältigen Partizipationsmöglichkeiten zeigt sich die digitale Demokratie einerseits höchst demokratiefördernd. Auf der anderen Seite trägt die neugeschaffene Freiheit jedoch zu einem Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen bei. Es wird daher für eine Verantwortungsethik der mediatisierten Welt sowie für eine verstärkte Vermittlung einer Medienkompetenz plädiert, um das Potenzial der digitalen Demokratie ausschöpfen und den demokratiegefährdenden Tendenzen entgegensteuern zu können.

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Veröffentlicht

2021-11-30

Zitationsvorschlag

Tannrath, M. (2021). Digitale Öffentlichkeit als Demokratie 2.0. Zwischen neuen partizipativen Möglichkeiten und rechtlichen sowie ethischen Herausforderungen für den Rechtsstaat. Ludwigsburger Beiträge Zur Medienpädagogik, 21, 1–12. https://doi.org/10.21240/lbzm/21/33

Ausgabe

Rubrik

Qualifikationsarbeiten von Studierenden